Die Rówień Krupowa ist eine große, ebene Wiese mitten in Zakopane, direkt am unteren Ende der Flaniermeile Krupówki. Von hier sieht man den Giewont und die Gubałówka, und im Laufe des Jahres finden auf der Wiese die größten Freiluftveranst…
Die Windrose (Róża Wiatrów) ist eine hölzerne Aussichtsplattform in Klucze, deren Arme direkt in den Sand der Błędów-Wüste hinabführen. Von der Plattform blicken Sie über offene Flächen des größten Flugsandgebiets Polens, und wenige Schrit…
Der Krakauer Hauptmarkt (Rynek Główny) in Krakau (Kraków) ist das Herz der Altstadt und einer der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas: ein fast quadratischer Platz mit rund 200 Metern Seitenlänge und etwa 4 Hektar Fläche, angeleg…
Auf dem Oberen Markt in Wieliczka scheint sich das Pflaster plötzlich zu öffnen, und aus der Spalte steigen Bergleute empor. Das ist „Salzwelt“ („Solny świat“), ein dreidimensionales Bodengemälde auf 350 m², das als größtes seiner Art in P…
Ciężkowice gehört zu den wenigen Kleinstädten Kleinpolens, in denen sich rund um den Markt Holzhäuser mit Laubengängen erhalten haben – deshalb liegt der Ort an der Kleinpolnischen Route der Holzarchitektur. In der Mitte steht ein klassizi…
Der Marktplatz von Krościenko nad Dunajcem misst etwa 120 mal 70 Meter und ist damit größer als der Altstädter Markt in Warschau. Er wurde bei der Stadtgründung 1348 angelegt und hat seinen mittelalterlichen Grundriss bewahrt: das Rathaus…
Der Marktplatz von Lanckorona fällt so steil ab, dass er als steilster an der Bernsteinstraße gilt – das Gefälle beträgt etwa 9,5 %. Ihn säumen schindelgedeckte Holzhäuser mit tiefen Lauben und kleinen Fenstern, wiederaufgebaut nach einem…
Am Rand eines Brunnens sitzt eine Frau aus Bronze in Volkstracht, über ihre Stickerei gebeugt, hinter ihr sprudelt Wasser aus drei steinernen Mohnkapseln. Das fasst zusammen, wofür Maków Podhalański bekannt ist: weiße Stickerei und der Moh…
Der Marktplatz (Rynek) in Nowy Sącz, früher deutsch Neu Sandez, ist das historische Zentrum der Stadt im Süden Polens und einer der größten Marktplätze des Landes – in Kleinpolen ist nur der Krakauer größer. In der Mitte steht ein prachtvo…
Der Marktplatz von Nowy Targ (Neumarkt) ist ein Rechteck von 138 × 110 m, also rund 1,5 ha – ein Platz, wie er zu einer Handelsstadt passt. Angelegt wurde er 1346 bei der Stadtgründung, in seiner Mitte steht ein Rathaus aus dem 19. Jahrhun…
Der Marktplatz von Olkusz (früher deutsch Ilkenau) ist das Herz der alten „Silberstadt“, eines mittelalterlichen Zentrums des Silber- und Bleibergbaus rund 40 km nordwestlich von Krakau (Kraków). Seit der Umgestaltung, die 2013 abgeschloss…
Der Marktplatz von Oświęcim (Rynek Główny) ist das Herz einer der ältesten Städte Kleinpolens – einer Stadt, deren deutscher Name Auschwitz für immer mit dem Holocaust verbunden ist. Wer zur Gedenkstätte kommt, sieht die Altstadt oft gar n…
Als 1876 ein Brand durch Piwniczna fegte, blieb vom Brunnen auf dem Marktplatz nur die Figur des heiligen Florian übrig, des Schutzpatrons der Feuerwehr – sie war ins Wasser gefallen. Heute steht sie auf der wiederaufgebauten Zisterne in d…
In der Mitte des Platzes steht ein ungewöhnliches Denkmal: eine Bronzegruppe – ein Herzog, Nonnen, ein Reitergefolge –, erstarrt in dem Moment, in dem die Stadt entstand. Skała gehört zu den ältesten Städten Kleinpolens, ihr Marktplatz mit…
Der Marktplatz von Stary Sącz sieht aus, wie man sich ein galizisches Städtchen vorstellt: niedrige, meist im 19. Jahrhundert entstandene Häuser, ein Brunnen unter Linden und ein Pflaster aus Dunajec-Kieseln, an dem 11 Jahre lang gearbeite…
Der Marktplatz von Tarnów (historisch Tarnau) ist das Herz einer Stadt, die in Polen als „Perle der Renaissance“ gilt. Angelegt bei der Stadtgründung 1330, wird er von Laubenhäusern und Bürgerhäusern mit Attiken gesäumt; in der Mitte steht…
Über dem Stadtteil Łagiewniki erhebt sich ein weißer, elliptischer Bau in Form eines Schiffes, daneben ein schlanker Turm mit Kreuz. Das ist die Basilika der Barmherzigkeit Gottes, der jüngste Teil eines Heiligtums, das Pilger aus aller We…
Die Geschichte der Jasna Górka beginnt mit einem Wunder, das – wie die Pfarrei selbst einräumt – jemand „machen“ wollte. Der Überlieferung nach tauchte Mitte des 14. Jahrhunderts ein Bergbewohner aus Ślemień nach einer Wallfahrt nach Tsche…
Die steinerne Basilika mit ihrem 60 Meter hohen Turm prägt das Zentrum von Limanowa und ist das wichtigste Marienheiligtum der Inselbeskiden. Im Altar steht eine Pietà aus Lindenholz aus dem 14. Jahrhundert, die Kardinal Karol Wojtyła 1966…
Das Sanktuarium Unserer Lieben Frau von Fatima in Krzeptówki ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte in Zakopane und eng mit Papst Johannes Paul II. verbunden. Die Goralen errichteten die Kirche als Dank dafür, dass der polnische Papst da…
Am 13. Mai 1950 gingen Laien nach Exerzitien in Trzebinia nicht nach Hause, sondern beteten die ganze Nacht vor einer Grotte. So begannen die Fátima-Nachtwachen, für die die Basilika Herz Jesu heute bekannt ist. Die Kirche wird von den Sal…
Über Maków Podhalański, einem Städtchen an der Skawa in den Makower Beskiden, erhebt sich die Verklärungskirche – der Wallfahrtsort der Muttergottes von Maków, verehrt als Beschützerin und Königin der Familien. Im Hauptaltar befindet sich…
Seit dem Mittelalter pilgern Bergleute nach Płoki – daher der ungewöhnliche Titel der hiesigen Madonna: Muttergottes, Patronin der Arbeiterfamilien. Im Hochaltar der Kirche Mariä Geburt hängt ein Bild der Muttergottes mit Kind aus dem 15.…
Wer von Olcza aus nach Zakopane hineinfährt, sieht eine Kirche, deren Dach aus fünf unterschiedlich hohen Segmenten besteht. Von der Seite erinnern sie an zum Gebet gefaltete Hände – und zugleich an steile Goralen-Dächer und Tatra-Gipfel.…