Kirchen & Klöster
Maków Podhalański, Kleinpolen
Über Maków Podhalański, einem Städtchen an der Skawa in den Makower Beskiden, erhebt sich die Verklärungskirche – der Wallfahrtsort der Muttergottes von Maków, verehrt als Beschützerin und Königin der Familien. Im Hauptaltar befindet sich ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, das Papst Johannes Paul II. am 10. Juni 1979 bei einer Messe auf den Krakauer Błonia-Wiesen krönte. Die spätklassizistische Kirche mit barockem Chor ist ein lohnender Halt auf dem Weg von Krakau in die Beskiden.
Die heutige Kirche ist der vierte Sakralbau an dieser Stelle. Vom Vorgängerbau blieben der gemauerte Chor und die Kapelle von 1697–1701 erhalten, gestützt von Strebepfeilern und mit gotisierenden Details. Nach dem Abriss des hölzernen Langhauses entstanden 1826–1828 ein neues gemauertes Schiff und eine neue Fassade; 1833 weihte Bischof Franciszek de Paula Pisztek aus Tarnów die Kirche. Touristische Quellen datieren den Umbau auf 1828–1833, also vom Baubeginn bis zur Weihe.
Das Marienbild steht seit 1590 im Hauptaltar. Es wurde 1602 geweiht, und die kirchlichen Behörden bestätigten im 18. Jahrhundert seine Wundertätigkeit. Geschützt wird das Bild von einer Metallverkleidung.
Die wichtigsten Ablassfeste sind Mariä Empfängnis (8. Dezember) und Verklärung des Herrn (am Sonntag um den 6. August) – dann kommen die meisten Pilger. Die Kirche steht in der ul. Kościelna 14, daneben gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Für das Innere genügen etwa 30 Minuten; außerhalb der Gottesdienste bitte Ruhe bewahren und den Chorraum nicht betreten. Fotografieren ist erlaubt.
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