Denkmäler
Die Karczma Rzym in Sucha Beskidzka ist ein hölzernes Baudenkmal am Marktplatz, an der Stelle der ehemaligen Handelsagora. Das Gasthaus entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und erinnert an die Zeit, als Sucha das Recht auf Jahrmärkte erhielt und zu einer Marktsiedlung wurde. Es gehört zu den interessanten Beispielen traditioneller Holzarchitektur im Podbeskidzie.
Die Karczma besitzt eine Blockbaukonstruktion, ein Walmdach und charakteristische Arkaden an der Marktseite. Ihre Form verweist auf die frühere Rolle als Treffpunkt von Kaufleuten und Reisenden. Die Innenräume nehmen Bezug auf die Traditionen der Żywiec- und Babia-Góra-Hochländer. Der Zugang kann sich jedoch je nach Eigentümer und aktuellem Betrieb ändern.
Der Name Karczma Rzym erinnert an Adam Mickiewiczs Ballade Pani Twardowska, in der der Meister den Teufel in einem Gasthaus dieses Namens trifft. Die Verbindung dieses konkreten Gebäudes mit dem literarischen Gasthaus bleibt eine Hypothese und ist nicht belegt. Örtliche Erzählungen verbinden den Ort außerdem mit Beskidenräubern und dem früheren Marktleben von Sucha.
Betrachte das Gasthaus als Teil eines Rundgangs durch das Zentrum, in der Nähe des Schlosses „Kleiner Wawel“ und des Marktplatzes. Prüfe vor dem Besuch oder einer geplanten Mahlzeit den aktuellen Status, die Öffnungszeiten und das Angebot, da sie sich ändern können. Von außen lohnen Arkaden, Holzkonstruktion und die Lage an der ehemaligen Handelsagora.
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