Burgen
Die Burg Ogrodzieniec ist die monumentale Ruine einer Renaissance-Residenz auf dem Berg Góra Janowskiego in Podzamcze, umgeben von den Kalksteinfelsen der Krakau-Tschenstochauer Jura. Sie gehört zu den bekanntesten Stationen des Adlerhorst-Burgenwegs.
Die erste Burg entstand unter König Kasimir dem Großen. Zwischen 1530 und 1545 baute Seweryn Boner die ältere Befestigung zu einer Renaissance-Residenz um, die später „Kleiner Wawel“ genannt wurde. Im Laufe der Zeit wechselten die Besitzer, und die Anlage wurde erweitert; ihre Geschichte ist unter anderem mit den Familien Włodek und Boner verbunden.
1587 eroberten die Truppen des Erzherzogs Maximilian die Burg, 1655 wurde sie von schwedischen Truppen teilweise niedergebrannt. Heute zeigen die erhaltenen Mauern, Türme, Höfe und Felsen die Größe der einstigen Residenz. Sehenswert sind auch die hohe Wehrmauer und der Turnierhof.
Die Burg ist ganzjährig gegen Eintritt zugänglich; die Besichtigung erfolgt auf einer ausgewiesenen Route. Laut offizieller Preisliste kostet ein reguläres Ticket 30 PLN, ein ermäßigtes 21 PLN. Öffnungszeiten und Preise können sich ändern, daher sollte man vor der Anreise die Website der Burg prüfen. Für die Ruinen und Kalksteinfelsen sind bequeme Schuhe empfehlenswert, da der Untergrund uneben ist.
Tripto-Tipp: Plane Zeit ein, um die Burg auch von der Felsseite zu umrunden. Von dort wird besonders deutlich, wie eng die Befestigung mit der Landschaft der Jura verbunden ist.
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