Natur
Direkt unter den Mauern der Burg Ogrodzieniec, auf dem Gipfel der Góra Janowskiego (516 m ü. M., die höchste Erhebung der Krakau-Tschenstochauer Jura), erstreckt sich ein Felslabyrinth, das „Felsenstadt” genannt wird. Es ist ein kompakter Komplex von gut einem Dutzend Kalksteinfelsen mit phantasievollen Formen, eine der interessanteren Naturschönheiten der Jura, an der der Adlerhorst-Wanderweg vorbeiführt.
Die Felsen haben eigene Namen und Charaktere. Am bekanntesten sind die zusammengewachsenen Sfinks und Lalka (Sphinx und Puppe), daneben ragen Niedźwiedź (Bär), Wielbłąd (Kamel) und Okiennik empor — letzterer hat eine Öffnung, in die Sie ohne Kletterausrüstung gelangen können. Einige Formationen, darunter Niedźwiedź, sind Terrain für Fortgeschrittene: das Klettern erfordert Können und Sicherung. Die ganze Gegend ist ein beliebtes Klettergebiet, oft Übungsplatz für Anfänger unter Anleitung.
Zu den Felsen gelangen Sie über den naturkundlichen Lehrpfad „Przez skalne miasto Podzamcza” von der Burg aus — eine kurze, aussichtsreiche Route mit Panorama der Festung. Das Gelände ist rund um die Uhr, ganzjährig zugänglich, der Eintritt ist frei; das Auto stellen Sie auf den Parkplätzen der örtlichen Bewohner am Marktplatz ab. In der Nähe gibt es zudem einen Kletterpark, sodass sich leicht ein Tagesprogramm für die Familie zusammenstellen lässt — Felsen, Burg und Naturpfad an einem Ort.
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