In dieser Kategorie findest du 160 Bauwerke und Orte, die weder Burgen noch Schlösser oder Kirchen sind: Universitäten, Bürgerhäuser, Stadttore, Theater, Friedhöfe und andere bemerkenswerte Architektur. Viele davon siehst du beim Stadtspaziergang.
Der Wawel in Krakau ist der Königshügel über der Weichsel mit Schloss, Kathedrale und Drachenhöhle – den Hügel selbst betrittst du ohne Ticket. In den Tuchhallen ist das Erdgeschoss mit den Ständen frei, im Obergeschoss liegt die Galerie der polnischen Kunst des 19. Jahrhunderts. Die Universität Wrocław zeigt die barocke Aula Leopoldina und den Mathematischen Turm mit Blick über die Altstadt. In Warschau hat die Universitätsbibliothek einen über einen Hektar großen Dachgarten mit kostenloser Terrasse über der Weichsel. Der jüdische Friedhof in Łódź umfasst 42 Hektar und rund 160.000 Grabsteine, die Villa Koliba in Zakopane ist das erste Haus im Zakopane-Stil nach Entwurf von Stanisław Witkiewicz.
Die meisten Bauwerke dieser Kategorie liegen in Kleinpolen (fast 30), in der Woiwodschaft Schlesien (fast 20) und in Pommern (gut ein Dutzend). Bei den Städten führen Krakau, Gdańsk und Warschau.
Praktisch: Ein Besuch dauert meist 45 Minuten bis anderthalb Stunden, und vieles – etwa die Sigismundsäule oder der Campus der Universität Warschau – siehst du von außen ohne Ticket. Eintritt für Innenräume kostet meist zwischen gut zehn und einigen Dutzend Złoty; in der Galerie der Tuchhallen zahlen Schüler und Studierende 1 zł. Mit Kindern lohnt sich der Wawel mit der Drachenhöhle.