Denkmäler
Der Friedhof Mater Dolorosa in Bytom ist eine historische Nekropole, in deren Alleen, Grabkapellen und Grabsteinen sich die Geschichte der Stadt bewahrt. Der ältere Teil Mater Dolorosa I in der Piekarska-Straße 71 entstand 1868 und besitzt noch die historische Gliederung mit acht Feldern, altem Baumbestand und der neugotischen Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes.
Im Zentrum von Mater Dolorosa I steht die Friedhofskapelle aus den Jahren 1881–1882, entworfen vom Wiener Architekten Hugo Heer und gestiftet von Julianna Garus. Im westlichen Teil befinden sich historische Familienkapellen und Mausoleen, darunter die Kapelle der Familie Garus von 1880, die Schostak-Kapelle von 1895 sowie die Mausoleen von Hakuba und Goetzler aus der Zeit um 1900.
Auf dem Friedhof ruhen zahlreiche für Bytom und Schlesien bedeutende Menschen: Geistliche, Ärzte, Juristen, Künstler, Sportler und gesellschaftlich engagierte Personen. 1987 wurden die historische Anlage, Einfriedung, Bäume, Kapelle, Mausoleen und Grabsteine unter Denkmalschutz gestellt.
Mater Dolorosa ist ein aktiver Friedhof und kein Museum. Laut der Pfarrordnung ist er von 7:30 bis 20:00 Uhr geöffnet, vom 1. Dezember bis 31. März bis zum Einbruch der Dunkelheit. Das Friedhofsbüro in der Piekarska-Straße 71 arbeitet Montag bis Freitag von 11:00 bis 14:30 Uhr. Der Besuch lässt sich mit einem Spaziergang durch die Bytomer Innenstadt und einer Fahrt mit der historischen Straßenbahnlinie 38 verbinden.
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