Andere
Piekary Śląskie, eine Stadt mit Kreisrecht im Herzen des oberschlesischen Industriegebiets, verbindet fünf markierte Wanderwege. Die Routen führen durch Orte, die für die Geschichte der Region zentral sind: Spuren des Zuges der Husaren Jan III. Sobieskis, Denkmäler der schlesischen Aufstände und ein Bergwerk des 19. Jahrhunderts.
Der rote Weg der Polnischen Husaren besteht aus zwei Abschnitten: dem westlichen von Szarlej über Piekary nach Kozłowa Góra (8,3 km) und dem östlichen von Dąbrówka Wielka nach Brzeziny Śląskie (6,3 km). Er erinnert an den Zug nach Wien — am 20. August 1683 betete König Jan III. Sobieski in der Piekaryer Bartholomäuskirche vor dem wundertätigen Bild der Gottesmutter.
Der blaue Weg der Schlesischen Aufstände (Szarlej – Piekary – Befreiungshügel – Radzionków, 5,6 km) erinnert an die von Franciszek Graniczny und Józef Kałdonek geführten Aufständischen. Unterwegs passiert er den Befreiungshügel (Kopiec Wyzwolenia), der 1932–1937 auf den Kocie Górki an der Stelle eines Soldateneides aufgeschüttet wurde.
Der grüne Weg des Jahrtausends des Polnischen Staates (Radzionków – Hügel – Piekary – Kozłowa Góra, 6,5 km) führt an einem Gutshof aus dem 18. Jahrhundert vorbei, und der gelbe Weg zur Geschichte des oberschlesischen Bergbaus (7,5 km) verbindet das Bergwerk „Rozalia" aus dem 19. Jahrhundert mit der Kirche Mariä Hilfe der Christen von 1903 und der Kirche St. Peter und Paul von 1899. Ein kurzer schwarzer Verbindungsweg (0,7 km) ergänzt das Netz.
Die Routen lassen sich kombinieren und verkürzen; die interessantesten Punkte — die Basilika und der Befreiungshügel — liegen nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt.
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