Aussichtspunkte
Über Radzionków, im Tarnowitzer Hügelzug, erhebt sich die Księża-Góra, 357 m über dem Meeresspiegel – ein Hügel, der jahrhundertelang der Kirche gehörte und heute der größte Park der Stadt ist. Von den grünen Hängen reicht der Blick über Radzionków, Piekary Śląskie und Bytom, bei guter Sicht bis nach Siemianowice Śląskie.
Die Bepflanzung geht auf Jerzy Ziętek zurück, der in der Zwischenkriegszeit den Hügel mit Bäumen bepflanzte, Alleen anlegte und den Raum gestaltete – diese Erfahrungen nutzte er später beim Bau des Schlesischen Parks in Chorzów. Der erste Park bestand hier schon vor dem Zweiten Weltkrieg, und nach der Revitalisierung 2010 mit den neuen MOSiR-Anlagen erlebte das Gelände ein zweites Leben.
Auf dem Gipfel steht ein Denkmal der Schlesischen Aufstände, das den Teilnehmern der Erhebungen von 1919–1921 gewidmet ist – daher der Alternativname Berg der Schlesischen Aufständischen. Außerdem finden Sie hier den kostenlosen Schlesischen Botanischen Garten, eine Grotte mit einem Modell eines Nothosauriers – eines Meeresreptils, dessen Spuren in der Gegend gefunden wurden – sowie einen Spielplatz, einen Mini-Kletterpark, Tischtennis- und Schachplatten und ein Freilichtfitnessstudio.
Spazieralleen und ein Radweg führen auf den Hügel; Eintritt und Parkplatz sind kostenlos, der Park ist rund um die Uhr und ganzjährig geöffnet (nur das Schwimmbad ist kostenpflichtig – es wurde hier in den 1970er Jahren gebaut). Eine Kuriosität am Rande: Noch im 19. Jahrhundert schrieb Pfarrer Knosała, das vom Hügel abfließende Wasser solle bei den Bewohnern Rheumatismus verursachen.
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