Aussichtspunkte
Radzionków, Schlesien
Auf einem Hügel des Tarnowitzer Höhenrückens, 357 m über dem Meer, liegt ein Park, den Radzionków der Zwischenkriegszeit verdankt – und einem Mann, der später Woiwode von Katowice wurde: Jerzy Ziętek. Der Name Księża Góra bedeutet „Priesterberg“. Heute kommt man zum Abendspaziergang, zum Inlineskaten, zum Schwimmen im Sommer und zum Skilanglauf im Winter, dazu gibt es einen botanischen Garten und eine Grotte mit einem freundlichen Reptil.
1929 wurde Jerzy Ziętek, später Woiwode von Katowice, Gemeindevorsteher von Radzionków. In seiner Amtszeit entstand auf der Księża Góra der Volkspark „Marschall Józef Piłsudski“, außerdem erhielt der Ort ein Gesundheitszentrum, Spielplätze, ein Kino und ein Stadion. Das rund 30 ha große Gelände bekam die Gemeinde als Entschädigung von Graf Henckel von Donnersmarck. Heute verwaltet das städtische Sport- und Erholungszentrum MOSiR den Park und hat hier seinen Sitz.
Im Sommer zieht vor allem das Freibad des MOSiR Besucher an: ein Sportbecken von 50 × 19,83 m (bis 2,66 m tief), ein Nichtschwimmerbecken und ein Planschbecken mit drei Rutschen. In der Saison ist es von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet; 2026 schloss es am 31. August. Im Ticket inbegriffen sind auch Beachvolleyball-, Minibasketball- und Boule-Plätze.
Eintritt frei
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