Technikdenkmäler
Die Oberschlesischen Schmalspurbahnen verkehren auf einer historischen Strecke mit 785 mm Spurweite zwischen Bytom, Tarnowskie Góry und Miasteczko Śląskie. Das Netz entstand Mitte des 19. Jahrhunderts für die Industrie. Heute verbindet eine Fahrt im historischen Zug Eisenbahngeschichte, Familienausflug und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.
Die ersten Abschnitte entstanden ab 1851, 1855 kamen serienmäßige Schmalspur-Dampflokomotiven hinzu. Die Züge transportierten Kohle und Material zwischen Gruben, Hütten und Werken. Nach dem Ende vieler Industrieverbindungen blieb die historische Linie Bytom–Tarnowskie Góry–Miasteczko Śląskie erhalten. Der Betreiber bezeichnet sie als älteste ununterbrochen betriebene Schmalspurbahn der Welt; touristische Fahrten finden heute saisonal statt.
Die Strecke ist gut 20 km lang, die einfache Fahrt dauert ungefähr eine Stunde. Haltepunkte gibt es unter anderem in Bytom Karb, an der Silbermine in Tarnowskie Góry sowie bei den Stauseen Chechło-Nakło und Miasteczko Śląskie. So lässt sich die Bahn mit einem Spaziergang, Minenbesuch oder einer Pause am Wasser verbinden. Haltepunkte und Rückfahrt für den gewählten Zug prüfen.
Bytom Karb Wąskotorowy ist der wichtigste Bahnhof; historisches Fahrzeugmaterial ist bei geöffnetem Gelände zu sehen. Der Verein veröffentlicht Fahrplan, Saisontermine, Ticketpreise und Sonderfahrten. Wetter und Veranstaltungen können das Angebot ändern. Früh anreisen und Beförderungsregeln für Fahrräder sowie Kinderwagen prüfen.
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