Denkmäler
Der Jüdische Friedhof in Krynki liegt am nordöstlichen Stadtrand an der Straße Zaułek Zagumienny. Er ist ein stillgelegter Friedhof und ein wichtiger jüdischer Erinnerungsort in Podlachien. Erhaltene Mazewot und die historische Struktur erzählen von der jüdischen Gemeinde von Krynki.
Der Friedhof wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert angelegt. 1639 erhielten die Juden von Krynki ein Privileg zur Anlage eines Friedhofs; König Johann II. Kasimir bestätigte diese Rechte 1662. Später wurde das Gelände erweitert und in einen älteren südlichen Bereich sowie jüngere nördliche Grabfelder gegliedert. Der Friedhof ist etwa 2,5 Hektar groß und als Denkmal A-115 eingetragen.
Eine Dokumentation von 1988 verzeichnete mehr als 3.000 Grabmale, doch viele wurden später beschädigt oder entfernt. Die erhaltenen Steine stammen überwiegend aus dem 18. bis 20. Jahrhundert und stehen teils locker, teils in regelmäßigen Reihen. Während der deutschen Besatzung wurden hier Opfer von Erschießungen und des Ghettos bestattet; einige Mazewot dienten als Baumaterial. Es gibt auch nicht gekennzeichnete Massengräber.
Kein Museum: keine Kasse, Ausstellung oder festen Besuchszeiten. Teile der alten Steinmauer sind beschädigt; laut ESJF wächst das Gelände im Sommer dicht zu und ist dann schwer zugänglich. Festes Schuhwerk ist sinnvoll. Bitte leise sein und Mazewot nicht berühren; behandle den Ort als Friedhof und Gedenkstätte. Gut mit dem historischen Zentrum und der ehemaligen Synagoge verbinden.
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