Kirchen & Klöster
Die Kirche St. Anna in Krynki ist ein neugotischer Bau von 1907–1912 nach einem Entwurf von Stefan Szyller. Sie entstand an der Stelle einer älteren Holzkirche; ein Teil der barocken Ausstattung des Vorgängerbaus blieb im Inneren erhalten.
Die Wurzeln der Pfarrei reichen bis 1522 zurück, als König Sigismund I. der Alte die erste hölzerne Annakirche stiftete. Der heutige Steinbau entstand Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der Weichsel-Baltischen Neugotik. Zwei schlanke Türme, hohe Fenster und die Backsteinfassade prägen die Silhouette von Krynki.
Das Innere verbindet neugotische Architektur mit barocken Altären und einer Orgel, die aus der früheren Holzkirche übernommen wurde. Sehenswert sind drei Eichenaltäre, die Glasfenster und die Orgel mit 15 Registern. Neben der Kirche steht ein neobarockes Tor mit Glockenturm von 1882 und drei Glocken.
Die Kirche befindet sich in der Kościelna-Straße im Zentrum von Krynki, nicht weit von der Grenze zu Belarus. Sie gehört zu einer aktiven Pfarrei; vor dem Eintritt aktuelle Gottesdienstzeiten und einen ruhigen Innenbesuch prüfen. Für Kirche, Torturm und Ortsrundgang 45–60 Minuten einplanen. Die Krynka-Niederung und die Landschaften Podlasiens lassen sich gut anschließen.
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