Denkmäler
Der Ehrenfriedhof auf dem Pęksowy Brzyzek gehört zu den wichtigsten Nekropolen von Zakopane und war der erste Friedhof der Stadt. Er entstand auf einem Grundstück, das Jan Pęksa der Pfarrei schenkte, an einem erhöhten Ufer über einem Bach. Daher kommt das regionale Wort „brzyzek“. Heute erinnert der Friedhof an Menschen aus der Geschichte von Tatra, Podhale und Zakopane und zeigt lokale Grabkunst.
Hier liegen unter anderem Kazimierz Przerwa-Tetmajer, Kornel Makuszyński, Władysław Orkan und Stanisław Witkiewicz. Außerdem wurden verdiente Hochländer, Tatraführer und Mitglieder der Bergrettung TOPR hier beigesetzt; auf der Mauer sind Tatrakuriere genannt. Sehenswert sind die Holz- und Steingrabmale, geschnitzten Kreuze und kleinen Kapellen mit Motiven aus Podhale. Ihre Formen gehören zur regionalen Holzschnitztradition.
Der Friedhof liegt an der Kościeliska-Straße am Anfang des historischen alten Zakopane. Er lässt sich gut mit der Alten Holzkirche der Muttergottes von Tschenstochau und der Gąsienica-Kapelle verbinden. Der offizielle Tourismusservice von Zakopane informiert, dass Kirche und Friedhof außer während der Messen besichtigt werden können. Prüfe vor der Fahrt die aktuellen Regeln der Pfarrei, besonders an Feiertagen und bei Zeremonien.
Es handelt sich um einen aktiven Friedhof, nicht um ein Museum mit fester Ausstellung. Bewahre Ruhe, betrete keine Gräber und beachte die Hinweise der Verantwortlichen. Der Untergrund kann uneben sein; bequeme Schuhe sind sinnvoll.
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