Kirchen & Klöster
Zakopane, Kleinpolen
Die Alte Kirche in Zakopane, offiziell Kirche Unserer Lieben Frau von Tschenstochau (Częstochowa), ist das älteste Gotteshaus des bekanntesten polnischen Bergortes in der Tatra. Die kleine Holzkirche an der Kościeliska-Straße steht direkt neben dem historischen Friedhof Pęksowy Brzyzek, nur wenige Gehminuten von der Flaniermeile Krupówki entfernt. Wer das ursprüngliche, goralische Zakopane sucht, findet hier eine der stimmungsvollsten Sehenswürdigkeiten des Ortes.
Lange hatte Zakopane keine eigene Kirche. 1837 verpflichteten sich die Gutsbesitzer Klementyna und Edward Homolacs zum Bau, am 12. August 1845 genehmigte Kaiser Ferdinand I. das Vorhaben – Zakopane gehörte damals zum österreichischen Galizien. Der vordere Teil war 1847 fertig, gebaut vom einheimischen Zimmermann Sebastian Gąsienica Sobczak. 1848 wurde Józef Stolarczyk, eine prägende Gestalt der Ortsgeschichte, erster Pfarrer. 1850–1851 kamen der hintere Teil und der Turm hinzu, 1863 ein hölzerner Glockenturm.
Ursprünglich war die Kirche dem heiligen Klemens geweiht – die Stifterin Klementyna wählte den Namen. Vor dem Zweiten Weltkrieg kam ein Bild der Muttergottes von Tschenstochau in den Hauptaltar, daher der heutige Name.
Gleich nebenan liegt der Friedhof Pęksowy Brzyzek, oft als Nationalfriedhof der Bergwelt bezeichnet. Hier ruhen unter anderem der Arzt Tytus Chałubiński, der Architekt Stanisław Witkiewicz und der Schriftsteller Kornel Makuszyński.
Ja, besonders zusammen mit dem Friedhof. Für den Innenraum reichen 15–20 Minuten, mit Friedhof etwa eine Stunde. Da es eine aktive Kirche ist, komm am besten außerhalb der Messen, sei leise und achte auf angemessene Kleidung. Für die Kirche gibt es kein Ticket; am Friedhof werden Spenden für die Erhaltung der Holzgrabmale gesammelt.
Stand: Oktober 2026, laut Website der Pfarrei:
Feste Besichtigungszeiten werden nicht veröffentlicht; Gruppen sollten vorher anrufen.
Zakopane liegt rund 100 km südlich von Krakau (Kraków), von dort fahren Busse, Kleinbusse und Züge. Aus Deutschland führt die Anreise über die A4 via Breslau (Wrocław) und Kattowitz (Katowice) nach Krakau und weiter auf der Zakopianka. Im Ort gehst du zum unteren Ende der Krupówki und biegst in die Kościeliska ein. Parken im Zentrum ist kostenpflichtig. Weiter entlang der Kościeliska stehen historische Holzvillen, darunter die Villa Koliba mit dem Museum des Zakopane-Stils.
Czynna świątynia: Msze w dni powszednie o 7:30, w niedziele i święta o 10:00; zwiedzanie najlepiej poza godzinami nabożeństw.
Zwiedzanie bezpłatne (wg strony parafii; dostęp może być czasowo ograniczony z powodu prac przy Starym Cmentarzu).
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026