Kirchen & Klöster
In Olcza, dem östlichen Teil von Zakopane, den der Bach Olczyski Potok durchfließt, steht das Heiligtum Maria mit dem Wunderbaren Medaillon. Die Kirche ist ein Werk unserer Zeit: Die Grundsteinlegung des aus der Tatra stammenden und von Johannes Paul II. in Rom gesegneten Steins erfolgte 1985, die Kirchweihe am 30. Juli 1988.
Das Patrozinium der Kirche nimmt Bezug auf die Erscheinungen von 1830, bei denen Maria der heiligen Katharina Labouré, einer Schwester der Töchter der christlichen Liebe, erschien. Sie ordnete damals die Prägung und Verbreitung des Medaillons nach dem gezeigten Vorbild an und versprach zahlreiche Gnaden für jene, die es mit Vertrauen tragen würden. Auf der Vorderseite des Medaillons ist Maria mit ausgebreiteten, Gnaden strahlenden Händen zu sehen, auf der Rückseite der Buchstabe M mit einem Kreuz und zwei Herzen — eines mit einer Dornenkrone, das andere von einem Schwert durchbohrt.
Olcza liegt abseits des belebtesten Zentrums von Zakopane, in einem Stadtteil mit Einfamilienhäusern und zahlreichen Ferienwohnungen, sodass sich der Besuch des Heiligtums gut mit einem ruhigen Spaziergang verbinden lässt. Die Kirche erinnert daran, dass die sakrale Architektur der Podhale-Region nicht bei dem Holz endet — hier wächst eine moderne Kirche direkt aus dem Tatra-Stein.
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