Berge & Gipfel
Der 1206 Meter hohe Gipfel krönt den Nordostgrat des Kasprowy Wierch über den Kuźnice, seine Kalksteinwände erreichen bis zu 50 Meter. Der Name stammt von Felsen, die von Nordwesten an eine Nase erinnern — für Zakopane ist der Nosal mehr als ein Punkt auf der Karte: Er ist eine Bühne der Wintersporthistorie der Stadt, mit Liften am Nordhang und einer Piste über die Nosalowa Przełęcz.
Der Nosal besteht ausschließlich aus Sedimentgesteinen — Kalken und Dolomiten der mittleren Trias — mit einer Schartenhöhe von 105 Metern. Im Hang verbirgt sich die Höhle Dziura pod Nosalem. An den Hängen wachsen Alpen-Edelweiß und seltene Orchideen, im Wald leben Luchs, Hirsch und Uhu — der Gipfel liegt im Tatra-Nationalpark.
In den Westwänden wurden einst rund 30 Kletterrouten erschlossen, an denen sogar TOPR-Bergwächter trainierten — heute ist das Klettern vom Nationalpark verboten. Für Wanderer bleibt der Gipfel erreichbar: Ein leichter grüner Weg führt von Kuźnice in etwa 35 Minuten über den Gipfel und weiter zur Haltestelle Murowanica, von der Nosalowa Przełęcz (1101 m) steigt ein gelber Weg zur Olczyska Polana hinab.
Gehen Sie am Vormittag, wenn das Licht auf Giewont und die Czerwone Wierchy am schönsten ist und die Aussicht von der Lichtung unter dem Gipfel am klarsten. Die Route ist kurz und sanft, im Winter ziehen Sie aber Schneeschuhe in Betracht, und bei den Skiliften bleiben Sie auf den markierten Pfaden — dies ist geschütztes Gebiet.
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