Kirchen & Klöster
Die Kirche des heiligen Apostels und Evangelisten Johannes auf Harenda ist eine Holzkirche, die 1710–1720 in Zakrzów entstand und 1947 nach Zakopane versetzt wurde. Der überdachte Umgang, die sogenannten Soboty, bewahrt den Charakter der Podhale-Holzarchitektur. Nebenan stehen Villa und Mausoleum des Dichters Jan Kasprowicz.
Die Soboty schützten Gläubige einst vor Regen und Schnee. Im Inneren sind Malereien erhalten, die Władysław Jarocki, der Schwiegersohn des Dichters, restaurierte. Die Kirche gehört zu den wertvollsten Holzkirchen des Podhale und liegt am Holzarchitekturweg Kleinpolens.
Neben der Kirche befinden sich die Villa Harenda, heute das Jan-Kasprowicz-Museum, und das Mausoleum des Dichters mit den Familiengräbern. So lassen sich Architektur, Literatur und die Geschichte Zakopanes verbinden. In der Nähe liegt außerdem das Ski- und Freizeitzentrum Harenda.
Die Kirche ist eine aktive Pfarrei in der Harenda-Straße 14. Messen finden sonntags und an Feiertagen um 8:00, 11:00 und 18:00 Uhr sowie werktags um 18:00 Uhr statt. Den Innenraum außerhalb der Gottesdienste besichtigen. Das Museum nebenan ist dienstags bis samstags 9:00–15:00 Uhr geöffnet; Eintritt 20 beziehungsweise 15 zł, Änderungen prüfen. Für das Ensemble sind 60–90 Minuten sinnvoll.
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