Die Ausmalung der Kinga-Kapelle entwarf Jan Matejko, Polens großer Historienmaler, und den Wiederaufbau nach dem Brand von 1655 bezahlte König Johann II. Kasimir in dieser Salzbergbaustadt. Die Basilika St. Nikolaus ist die älteste und grö…
Das Gąsienicowa-Tal (Dolina Gąsienicowa) ist eines der schönsten und meistbesuchten Täler der polnischen Hohen Tatra und liegt oberhalb von Zakopane im Tatra-Nationalpark. Mittelpunkt ist die Alm Hala Gąsienicowa mit der Steinhütte Murowan…
Das Tal der Fünf Polnischen Seen ist ein Hochgebirgskessel in der Hohen Tatra mit dem größten und tiefsten See der Tatra. Entgegen dem Namen gibt es hier sechs Seen, und am Vorderen See steht auf 1672 m die höchstgelegene Berghütte Polens.…
Der Palast Krzysztofory an der Ecke von Hauptmarkt und ul. Szczepańska ist Sitz des Museums Krakau und einer der besten Orte, um die Stadtgeschichte an einem Nachmittag zu verstehen. Seinen Namen verdankt er einer Steinfigur des heiligen C…
Der Landschaftsschutzpark Poprad (Popradzki Park Krajobrazowy) zählt zu den größten Landschaftsschutzparks Polens und umfasst fast den ganzen Sandezer Beskid (Beskid Sądecki) an der Grenze zur Slowakei: die bewaldeten Kämme von Radziejowa…
Die Radziejowa ist mit 1266 m (auf vielen Karten 1262 m) der höchste Gipfel des Sandezer Beskid (Beskid Sądecki) und gehört zur „Krone der polnischen Berge“. Die bewaldete Kuppe erhebt sich über den Kurorten Piwniczna-Zdrój und Szczawnica.…
Bei der Krönung im Jahr 1963 glitt das Zepter aus der Hand der Marienfigur – und ein junger Bischof namens Karol Wojtyła fing es auf. Später sahen viele darin ein Vorzeichen seiner Wahl zum Papst. Ludźmierz, die älteste Pfarrei im Bergland…
Auf die steile Landzunge über dem Dunajec, auf drei Seiten von Wasser umgeben, gelangen Sie mit der Fähre über den Czchów-Stausee. Die Burg Tropsztyn in Wytrzyszczka ist fast ein Neubau: Sie wird seit den 1990er-Jahren auf den Ruinen einer…
Der runde Turm auf dem Hügel über dem Dunajec ist zum Wahrzeichen von Czchów geworden, obwohl er jahrhundertelang vor allem ein Zollposten war. Die königliche Burg bewachte den Handelsweg nach Ungarn und erhob Abgaben auf Waren, die auf de…
Die Staumauer des Dobczyce-Sees lehnt sich buchstäblich an den Burgberg an – von den Mauern der königlichen Festung blicken Sie also zugleich auf mittelalterliches Mauerwerk und auf den Stausee, der durch das Aufstauen der Raba entstand. H…
Das Schloss in Sucha Beskidzka trägt den Beinamen „Kleiner Wawel“, weil sein Arkadenhof an das Königsschloss in Krakau erinnert. Die Renaissance-Residenz am Fuß des Berges Jasień wechselte über vier Jahrhunderte mehrmals die Besitzer und b…
Im Erdgeschoss des Nordturms ist eine Tür erhalten, auf der sich 1617 vier städtische Turmbläser verewigten – die Inschrift kennt man heute vor allem aus einer Zeichnung des Malers Stanisław Wyspiański. Die Basilika St. Margareta in Nowy S…
Das Krakauer Tor (Brama Krakowska) in Ojców besteht aus zwei mächtigen Kalksteinpfeilern, die wie ein Burgtor den Ausgang einer Seitenschlucht ins Prądnik-Tal abschließen. Es ist eines der Wahrzeichen des Nationalparks Ojców, rund 25 km nö…
Auf dem kleinen Friedhof an der ul. Kościeliska liegen rund 500 Gräber, und etwa die Hälfte gehört Menschen, die den Mythos Zakopane geschaffen haben: Schriftstellern, Malern, Ärzten, Bergführern und Rettern der Tatra-Bergwacht TOPR. Fast…
Auf der kleinen, mit Latschenkiefern bewachsenen Insel dieses Sees sollte einst ein Mausoleum für den romantischen Dichter Juliusz Słowacki entstehen — die Idee von 1909 scheiterte an Protesten von Naturschützern. Der Czarny Staw Gąsienico…
Manche Fichten in diesem Tal wachsen seit über 300 Jahren, einzelne sogar seit 400 – es ist einer der am besten erhaltenen natürlichen Wälder der Tatra. Das Roztoka-Tal (Dolina Roztoki) führt vom Białka-Tal tief in die Hohe Tatra hinein, b…
Jan Matejko, Polens großer Historienmaler, kaufte dieses Gutshaus 1876 mit dem Erlös aus seinem Gemälde „Stephan Báthory vor Pskow“ – vor allem, damit seine oft kranken Kinder Landluft atmen konnten. In Krzesławice, heute Teil des Krakauer…
2018 fanden Archäologen in der Jaskinia Ciemna („Dunkle Höhle“) Fingerknochen eines Neandertalerkindes, die rund 115.000 Jahre alt sind – die ältesten bekannten menschlichen Überreste auf dem Gebiet Polens. Die Höhle am Koronna-Berg im Nat…
Die Gondelbahn aus dem Tal des Czarny Potok bringt Sie in etwa sieben Minuten auf die Jaworzyna Krynicka, und von der Aussichtsplattform auf dem Dach der Bergstation sehen Sie bei klarer Sicht die Tatra, die Bieszczady und die Polonyna Riw…
Ein 145 Meter langer Stahlbogen, zwei abgehängte Gehbahnen und bronzene Akrobaten, die über der Weichsel zu balancieren scheinen – der Pater-Bernatek-Steg ist in wenigen Jahren zu einem Symbol des modernen Krakau geworden. Er verbindet Kaz…
Die Zisterzienser von Szczyrzyc beten, bestellen das Land und brauen – mit Unterbrechungen – seit fast acht Jahrhunderten Bier. Die Abtei Szczyrzyc ist das einzige Kloster des Ordens auf polnischem Boden, das seit dem Mittelalter ohne Unte…
Das gesamte Gewölbe des Kirchenschiffs wächst aus einer einzigen Säule in der Mitte des Raumes und breitet sich wie eine Baumkrone über den Köpfen aus. Die Heilig-Kreuz-Kirche neben dem Słowacki-Theater gehört zu den stilreinsten gotischen…
Der Kleine Markt (Mały Rynek) in Krakau (Kraków) ist ein lang gestreckter, gepflasterter Platz direkt hinter der Marienkirche – der ruhigere Bruder des riesigen Hauptmarkts und einer der ältesten Handelsplätze der Stadt. Bunte Bürgerhäuser…
Der Nationalpark Ojców ist mit nur 21,46 km² der kleinste Nationalpark Polens – und einer der abwechslungsreichsten. Er liegt etwa 16 km nördlich von Krakau und schützt das jurassische Prądnik-Tal mit Kalkfelsen, Höhlen, Buchenwäldern und…