Seen & Gewässer
Der Czarny Staw Gąsienicowy liegt auf etwa 1628 m in einem felsigen Kessel im oberen Gąsienicowa-Tal. Die dunkle Wasserfläche, Granitblöcke und die Wände von Kościelec, Kozi Wierch und Granaty ergeben eines der charakteristischsten Bilder der polnischen Tatra. Der See ist ein gutes Ziel ohne ausgesetzten Gipfel, aber der Zugang bleibt steinig.
Von der Hala Gąsienicowa führt ein etwa 1,6 km langer Weg in rund 45 Minuten zum See. Nach dem Verlassen der Schutzhütte Murowaniec folgt man zunächst den gelben Zeichen und biegt an der ersten Kreuzung auf den blau markierten Weg ab. Der Pfad führt durch die Bergkiefern, der letzte Abschnitt über die Moräne ist steiler. Am Weg steht der Gedenkstein für den Komponisten Mieczysław Karłowicz, der hier ums Leben kam. Von Kuźnice muss man den längeren Aufstieg zur Hala Gąsienicowa hinzurechnen; über Jaworzynka oder Boczań sollte man eine Tagestour planen.
Der See liegt im Tatra-Nationalpark. Vor dem Aufbruch sollte man aktuelle Wegmeldungen und die Karte des Parks prüfen und eine Eintrittskarte kaufen. Baden ist verboten, ebenso das Verlassen markierter Wege. Hunde sind im Park nur auf dafür ausgewiesenen Wegen erlaubt; diese Route gehört nicht dazu. Am See gibt es keine Hütte und keine Gastronomie — die letzte Infrastruktur befindet sich in Murowaniec. Im Frühling, Herbst und Winter können die Steine vereist sein, außerdem wechselt das Bergwetter schnell. Ab Murowaniec sollte man 2–3 Stunden einplanen, ab Kuźnice deutlich mehr.
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