Der Kościuszko-Hügel in Krakau (Kraków) ist ein 1820–1823 von Hand aufgeschütteter, rund 34 Meter hoher Erdhügel zu Ehren von Tadeusz Kościuszko, dem Anführer des Aufstands von 1794. Vom Gipfel, den ein spiralförmiger Weg erschließt, hast…
In Mogiła, heute ein Teil des Krakauer Stadtbezirks Nowa Huta, erhebt sich ein Hügel, den bis heute niemand vollständig erklären kann. Der Wanda-Hügel wurde vermutlich im 7.–8. Jahrhundert aufgeschüttet und gilt seit dem Mittelalter als Gr…
Am 23. Juni 1597 legten die Jesuiten an der Grodzka-Straße unter den Klängen von drei Chören den Grundstein einer Kirche, die Messe wurde unter einem Zelt gefeiert. So begann der Bau des ersten vollständig barocken Gebäudes Krakaus, gestif…
Das Sanktuarium von Kalwaria Zebrzydowska ist ein Wallfahrtsort aus dem frühen 17. Jahrhundert südwestlich von Krakau (Kraków): Bernhardinerkloster und Basilika auf dem Berg Żar, dazu 42 Kapellen und Kirchen, die über bewaldete Hänge verte…
In diesem Gebäude studierte in den 1490er-Jahren Nikolaus Kopernikus. Das Collegium Maius an der Jagiellońska-Straße 15 ist das älteste erhaltene Gebäude der Jagiellonen-Universität und Sitz ihres Museums: ein gotischer Arkadenhof, Räume,…
Fast fünfhundert Jahre lang war Kazimierz kein Stadtteil Krakaus, sondern eine eigene Stadt — mit Marktplatz, Rathaus und Mauern, von Krakau durch einen Weichselarm getrennt. König Kasimir der Große gründete sie am 27. Februar 1335 und gab…
Der Legende nach fand man an der Stelle der heutigen Fronleichnamsbasilika in einem Sumpf eine gestohlene Monstranz, über der Tag und Nacht geheimnisvolle Lichter leuchteten — und der König versprach, dort eine Kirche zu bauen. Die Fakten…
Die kleine Kirche an der Ecke des Krakauer Hauptmarkts ist älter als der Marktplatz selbst — um rund hundert Jahre. Die Adalbertkirche gehört zu den ältesten steinernen Kirchen Polens, ihre Mauern reichen ins 11. Jahrhundert zurück. Deshal…
Die Alte Synagoge in Krakau (Kraków) an der Szeroka-Straße im ehemals jüdischen Viertel Kazimierz ist die älteste erhaltene Synagoge Polens und eines der bedeutendsten Baudenkmäler jüdischer Architektur in Europa. Jahrhundertelang war sie…
In diesen Hügel wurde Erde von allen Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs geschüttet, auf denen Polen kämpften; seit 1981 ruht an seinem Fuß auch Erde von Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs – daher sein Beiname „Grab der Gräber“. Der…
Auf einem kleinen Kalkhügel an der Weichsel, wenige hundert Meter vom Wawel entfernt, wurde der Überlieferung nach 1079 der Krakauer Bischof Stanislaus von Szczepanów getötet. Die barocke Basilika St. Michael und St. Stanislaus, kurz Skałk…
An der Fassade steht der Leitspruch „Kraków narodowej sztuce“ („Krakau der nationalen Kunst“), und auf der Bühne dahinter wurde am 16. März 1901 Wyspiańskis „Die Hochzeit“ uraufgeführt – eines der wichtigsten Ereignisse der polnischen Kult…
1917, mitten im Ersten Weltkrieg, kaufte die Städtische Sparkasse Krakau den Wald auf den westlichen Hügeln und übergab ihn der Stadt als Volkspark. So entstand der Wolski-Wald (Las Wolski) – 419 Hektar Buchen- und Eichenwald mit Kalkfelse…
1655, als die Schweden in Polen einfielen, versteckte Großmarschall Jerzy Lubomirski den Kronschatz in der Zips – und streute gezielt das Gerücht, er sei nach Tenczyn gebracht worden. Die Schweden glaubten es: Sie belagerten die Burg, ermo…
Der Krakauer Zoo liegt nicht in einem Stadtpark, sondern auf dem Pustelnik-Hügel mitten im Wolski-Wald, etwa 8 km vom Hauptmarkt entfernt. Auf 20 Hektar leben rund 1500 Tiere aus über 270 Arten, mehr als hundert davon gelten als gefährdet…
Von der Miodowa-Straße aus wirkt der Tempel wie ein elegantes Bürgerhaus mit Dreiecksgiebel. Innen erwartet Sie ein farbenprächtiger, vergoldeter Saal im maurischen Stil – ganz anders als die schlichten Renaissance-Synagogen von Kazimierz.…
Hinter einem Tor mit hebräischer Inschrift in der Szeroka-Straße liegt ein kleiner weißer Gebetssaal von nur 10,4 mal 5,1 Metern. Die Remuh-Synagoge ist die zweitälteste Synagoge Krakaus und die einzige der Stadt, in der regelmäßig Gottesd…
Die Trzy Korony (sprich etwa „Tschi Korony“, deutsch „Drei Kronen“) sind der berühmteste Gipfel der Pieninen an der polnisch-slowakischen Grenze. Von der Aussichtsplattform auf der Okrąglica (982 m) blickst du rund 530 Meter tief auf den D…
Der Gutsbesitzer Zygmunt Gnatowski wollte in Zakopane eine einfache Goralenhütte für seine volkskundliche Sammlung bauen. Stanisław Witkiewicz überzeugte ihn von etwas Neuem. So entstand 1892–1893 die Villa Koliba, das erste Haus im Zakopa…
Die Holzkirche in Dębno Podhalańskie, die spätgotische Kirche St. Michael Erzengel, gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Holzkirchen Europas und ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten im Podhale, dem Vorland der Tatra. S…
Die Burg Niedzica, auch Burg Dunajec genannt, thront auf einem Felsen über dem Czorsztyn-Stausee in den Pieninen – eine der schönsten Burgen Polens. Sie liegt in der polnischen Zips (Spisz) und war jahrhundertelang eine ungarische Grenzbur…
Das Kamaldulenserkloster auf den Bielany in Krakau (Kraków), die Eremitage auf dem Silberberg (Srebrna Góra), thront über dem Weichseltal am Rand des Wolski-Waldes. Die helle Fassade der Mariä-Himmelfahrt-Kirche siehst du von vielen Stelle…
Eine etwa 25 m hohe Kalksteinsäule, unten schmaler als oben, steht auf einer Felsterrasse 8–12 m über dem Grund des Prądnik-Tals, gleich neben dem Schloss Pieskowa Skała. Die Herkuleskeule (Maczuga Herkulesa) ist einer der bekanntesten Fel…
Die Drachenhöhle (Smocza Jama) in Krakau (Kraków) ist eine Karsthöhle im Inneren des Wawel-Hügels – der Sage nach die Behausung des Wawel-Drachen. Ein kurzer, stimmungsvoller Rundgang führt vom Schlossgelände über eine Wendeltreppe hinab d…