Denkmäler & Hügel
Der Piłsudski-Hügel in Krakau liegt auf dem Sowiniec im Herzen des Wolski-Waldes. Er ist etwa 35 m hoch und der größte der Krakauer Hügel. Er wurde 1934–1937 zu Ehren Józef Piłsudskis aufgeschüttet und enthält Erde von Schlachtfeldern; deshalb wird er auch „Grab der Gräber“ genannt. Heute ist er vor allem ein Wanderziel mit weitem Aussichtspunkt.
Der Bau begann am 6. August 1934, dem 20. Jahrestag des Ausmarschs der Ersten Kadrierkompanie, und endete am 9. Juli 1937. Verwendet wurden etwa 130.000 m³ Erde. Der Hügel wurde im Krieg und in der Nachkriegszeit beschädigt; später machten Erosionsschäden weitere Sicherungsarbeiten nötig.
Ein Weg führt spiralförmig zum Gipfel. Sie können vom Zoo, aus Wola Justowska oder vom Parkplatz Baba Jaga kommen; die Waldroute lässt sich mit den Felsen Panieńskie Skały und Bielańskie Skały sowie dem Kamaldulenserkloster in Bielany verbinden. Unterwegs steht ein Gedenkstein an den Ausmarsch der Ersten Kadrierkompanie. Der Hügel eignet sich für einen ruhigen Spaziergang, nicht für einen kurzen Innenstadtstopp.
Der Hügel liegt im Wald, daher können die Wege nach Regen rutschig sein. Tragen Sie bequeme Schuhe und planen Sie mindestens 2–3 Stunden ein, wenn Sie den Aufstieg mit einer längeren Route verbinden. Prüfen Sie vor der Anreise aktuelle Zugangshinweise und Bauarbeiten; das Panorama hängt von der Luftklarheit ab und reicht nicht immer bis zu entfernten Bergen.
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