Städte
Kazimierz in Krakau ist ein historisches Viertel zwischen Altstadt und Weichsel, bekannt für das jahrhundertelange Zusammenleben christlicher und jüdischer Traditionen. Die ehemalige Stadt wurde 1335 gegründet und bewahrt eigenen Stadtgrundriss, Plätze, Kirchen, Synagogen und Spuren mehrerer Gemeinschaften. Am besten erkundet man Kazimierz zu Fuß.
Das Zentrum bildet heute der Wolnica-Platz, der frühere Markt von Kazimierz, mit dem Renaissance-Rathaus. In der Nähe liegen Corpus-Christi- und Katharinenkirche, das Paulinerkloster auf dem Skałka sowie historische Synagogen an Szeroka-, Miodowa- und Józefa-Straße. Zum jüdischen Erbe gehören auch der Remuh-Friedhof und erhaltene Teile des ehemaligen Viertels.
Das Viertel gehört zum historischen Zentrum Krakaus, das auf der UNESCO-Liste steht, und ist weiterhin ein lebendiger Kulturraum. Märkte, Buchhandlungen, Galerien, Restaurants und Festivals treffen auf Erinnerungsorte. Synagogen und Friedhöfe sind zugleich religiöse Räume; verhalte dich respektvoll und beachte die Regeln jedes Ortes.
Für einen ersten Rundgang solltest du 2–3 Stunden einplanen: Beginne am Wolnica-Platz, gehe durch Ciemna- und Szeroka-Straße, besuche ausgewählte Synagogen und wandere anschließend zum Skałka oder an die Weichsel. Öffnungszeiten und Tickets prüfst du für jeden Ort einzeln. Kazimierz lässt sich gut mit Altstadt, Wawel oder Podgórze verbinden.
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