In der Kategorie „Städte“ stehen 9 Orte, die du als Ganzes erkundest: historische Stadtteile, Kurorte, Uferpromenaden und Kleinstädte. Plane für jeden drei bis sechs Stunden Spaziergang ein.
Drei davon liegen in Krakau. Kazimierz war von 1335 bis 1800 eine eigene königliche Stadt; hier findest du sieben Synagogen, den Remuh-Friedhof und den Wolnica-Platz. Nowa Huta, ab 1949 als sozialistische „Idealstadt“ für die Arbeiter des Stahlwerks gebaut, hat den Zentralplatz, die Rosenallee und die 1977 geweihte Kirche Arka Pana. Podgórze jenseits der Weichsel ist eine frühere freie Stadt mit dreieckigem Markt, Josephskirche, Krak-Hügel und Spuren des Ghettos. Cieplice-Zdrój (Bad Warmbrunn) in Jelenia Góra gilt als ältester Kurort Polens – die heißen Quellen wurden 1281 erwähnt. Das Oppelner Venedig sind Bürgerhäuser, die sich in der Młynówka spiegeln, einem alten Oderarm, und Złotów in der Krajna liegt zwischen fünf Seen mit vier Kilometer langer Promenade.
Außerhalb Krakaus verteilen sich die Orte dieser Kategorie: zwei in Niederschlesien (Cieplice und Szczawno-Zdrój), je einer in Warschau, Szczecin, Opole und Großpolen.
Praktisch: Spaziergänge durch Stadtteile und über Promenaden sind kostenlos – Nowa Huta und der Piast-Boulevard in Szczecin sind im Katalog als frei markiert; bezahlen musst du nur Museen und Synagogen. Am schönsten ist es von Frühling bis Herbst, das Oppelner Venedig am Abend, wenn die Häuser beleuchtet sind.