131 Sehenswürdigkeiten in Oppeln, darunter Kirche St. Peter und Paul in Ścinawa Nyska (Steinsdorf), Rochuskirche in Głuchołazy und Dreifaltigkeitskirche…
Über der Turmtür der Kirche in Ścinawa Nyska, dem früheren Steinsdorf, ist die Jahreszahl 1585 eingemeißelt – eine Erinnerung an die Renaissancekirche, von der nur der Turm erhalten blieb. Der Rest wurde im 18. Jahrhundert barock neu erric…
Die kleine Rochuskirche in Głuchołazy (Ziegenhals) erinnert an die große Pestepidemie, die die Stadt Mitte des 14. Jahrhunderts heimsuchte. Um 1350 entstand hier eine Kapelle, die heutige kleine Kirche wurde 1626–1627 errichtet. Ihr Patron…
Von außen wirkt die Dreifaltigkeitskirche an der Opolska-Straße in Korfantów wie ein Bau aus dem frühen 20. Jahrhundert. Doch in dem 1909 umgebauten Bau steckt ein Granitportal aus der Zeit um 1300, und die Pfarrei ist seit 1335 belegt. We…
Auf einer Anhöhe in Dąbrowa, rund 11 km westlich von Opole am Rand der Falkenberger Heide, steht die Kirche St. Laurentius, teilweise von einem Kreis alter Linden umgeben. Die Pfarrei gehört zu den ältesten urkundlich belegten Oberschlesie…
Die zweitürmige Pfarrkirche St. Laurentius steht am Marktplatz von Głuchołazy (Ziegenhals), und ihr ältester Bauteil reicht in die Zeit der mittelalterlichen Stadt zurück. Das frühgotische Portal hat alle Umbauten überstanden und zählt zu…
Die Einheimischen nennen sie einfach die „Kirche im Feld“. Die neugotische Kirche der Kreuzauffindung und der Muttergottes von Tschenstochau steht einsam zwischen Feldern und Wiesen direkt an der Landesstraße 46 von Nysa (Neisse) in Richtu…
Als Restauratoren den barocken Hochaltar der Kirche in Niemodlin (Falkenberg) abbauten, kamen an der Chorwand lateinische Epitaphe und gemalte Apostelbüsten aus dem frühen 14. Jahrhundert zum Vorschein. Darunter ist ein etwa ein Meter lang…
Über Generationen erzählte man sich in Praszka, die Kirche stehe auf Holzpfählen, die in den sumpfigen Boden gerammt wurden. Erst Untersuchungen im Jahr 2000 widerlegten die Legende: Die Steinfundamente ruhen auf gewachsenem Boden, Pfähle…
Neben der Kreuzerhöhungskirche in Kopice (Koppitz) bei Grodków steht das klassizistische Mausoleum von Johanna und Hans Ulrich Schaffgotsch. Es ist das Grab des „schlesischen Aschenputtels“ – eines Mädchens aus armer Familie, das mit sechs…
Wer auf der Landstraße von Komorniki Richtung Kórnica fährt, sieht aus dem Wald Mauern auftauchen, die eher an einen Adelssitz als an Wirtschaftsgebäude erinnern. Das ist Amerykan – die Ruine eines Mühlenkomplexes aus dem 19. Jahrhundert a…
Die grüne, filigrane Fußgängerbrücke über die Młynówka gehört zu den bekanntesten Ansichten von Opole. Die Einheimischen nennen sie Grüne Brücke oder Brücke der Verliebten, doch der offizielle Name – Most Groszowy, auf Deutsch Pfennigbrück…
1588 soll Erzherzog Maximilian von Habsburg unter einem der Tore von Byczyna (Pitschen) die Waffen gestreckt haben, nachdem ihn das Heer Jan Zamoyskis im Kampf um den polnischen Thron besiegt hatte. Dieses Tor steht noch heute – ebenso wie…
Nysa (Neisse), Residenz der Breslauer Bischöfe, war fünf Jahrhunderte lang von einem Ring aus Backsteinmauern mit vier Toren und 28 Türmen umschlossen. Im 19. Jahrhundert wurden die Mauern abgerissen, um die enge Innenstadt mit den neuen V…
Paczków (Patschkau) wird polnisches Carcassonne genannt, denn kaum eine Stadt im Land hat einen so vollständigen Ring mittelalterlicher Mauern bewahrt. Ein etwa 1200 Meter langes Oval umschließt die Altstadt mit ihrem schachbrettartigen St…
Das mittelalterliche Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz) war erstaunlich klein: Vom Oppelner bis zum Krakauer Tor waren es nur 250 m, der gesamte Mauerring war rund 900 m lang und umschloss knapp 6 Hektar. Im Süden schützten die Burg und su…
Das Museum der Schlesischen Aufstände steht im Wald am Hang zwischen Leśnica (Leschnitz) und Góra Świętej Anny (St. Annaberg) – dort, wo 1921 die blutigsten Kämpfe des Dritten Schlesischen Aufstands stattfanden. Als Zweigstelle des Museums…
Am 15. Juli 1977 wurde im Gaswerk Paczków der letzte Koks-Wagen gelöscht – nicht mit Wasser, sondern symbolisch mit einem Glas Sekt. Dieser Wagen samt Koks steht heute im Museum. Paczków besitzt die einzige Anlage in Polen, in der die Einr…
Das Museum von Olesno befindet sich in einem barocken Bürgerhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts in der ulica Jaronia – mit charakteristischem, von Voluten gerahmtem und halbrund abgeschlossenem Giebel. Hier lernen Sie am einfachsten di…
Das Museum des Oppelner Schlesiens (Muzeum Śląska Opolskiego) ist das wichtigste Regionalmuseum in Oppeln (Opole) und eines der ältesten in Schlesien. Gegründet wurde es im Jahr 1900 als Oppelner Stadtmuseum; heute residiert es im barocken…
Unter dem Museumsgebäude in Kluczbork fahren Autos hindurch: 1931–1932 riss man einen Teil des Erdgeschosses des alten Schlosses ab, um darunter eine Straße zu führen. Drinnen wartet etwas noch Ungewöhnlicheres — die Oder-Beute, ein Stück…
Das Oppelner Venedig (Opolska Wenecja) ist das bekannteste Fotomotiv von Oppeln (Opole): eine Reihe bunter Bürgerhäuser, die direkt aus dem Wasser der Młynówka aufsteigen und sich darin spiegeln. Der kurze Abschnitt eines alten Oderarms zw…
Die Fürstbischöfe von Breslau regierten von Nysa (Neisse) aus nicht nur ein Bistum, sondern ein ganzes Fürstentum – und sie wollten wohnen wie Kardinäle in Rom. Das Ergebnis ist der dreigeschossige, vierflügelige Bischofspalast in der ul.…
Über dem Eingang des Schlosses in Rozkochów sind noch die Jahreszahl 1734 und eine Kartusche mit dem Wappen jener Familie zu sehen, der das Gut fast hundert Jahre gehörte. Die barocke Residenz in der Gemeinde Walce im Oppelner Land verfiel…
Ein weißes neugotisches Schloss mit Ecktürmen und Treppengiebeln steht in einem historischen Park bei Grodków, an Teichen, die aus artesischen Quellen gespeist werden. Zu seinen Besitzern gehörten ein preußischer Feldmarschall, der für die…