Kirchen & Klöster
Am Rand von Sidzina im Kreis Nysa, allein zwischen Feldern an der Straße Niemodlin–Nysa, steht die einsame Kirche zur Auffindung des Heiligen Kreuzes und zur Muttergottes von Tschenstochau — ein Tempel ohne eigene Straße, zu dem dennoch jedes Jahr Pilger aus der ganzen Region kommen. Den Ort bestimmte die Legende eines Kreuzes, das immer wieder zum Feld zurückkehrte.
Die örtliche Überlieferung erzählt, ein Bauer habe beim Pflügen ein Kreuz im Boden gefunden und in die Kirche getragen — doch das Kreuz kehrte unerklärlicherweise zum Feld zurück. Als sich die Szene mehrfach wiederholte, sah man darin ein Zeichen und errichtete an dieser Stelle eine Kapelle; das Ereignis erinnert ein Sgraffito am Eingang. Eine Kapelle stand hier bereits 1680, die heutige Kirche entstand 1873, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Die bemerkenswerteste Geschichte stammt aus dem Jahr 1944: Nach Aussagen von Augenzeugen wurden acht Bomben auf die Kirche abgeworfen, keine einzige traf — der Tempel überstand den Angriff unversehrt. Im Inneren wird eine Kopie des Gnadenbildes der Muttergottes von Tschenstochau verehrt, die während einer Wallfahrt auf dem Jasna Góra gesegnet wurde.
Die Kirche ist eine Ablasstatt; die wichtigsten Gottesdienste finden am 3. Mai und 14. September, am Fest Kreuzerhöhung, statt. Gut sichtbar von der Straße Niemodlin–Nysa. In der Nähe: Schloss Kopice (7 km), Schloss Niemodlin (13 km), Festung Nysa (15 km) und Schloss Moszna (27 km).
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Feldkirche bei Sidzina.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.