Museen
Das Museum der Schlesischen Aufstände auf dem Annaberg entstand anlässlich des 40. Jahrestages des dritten schlesischen Aufstandes am Ort einiger der erbittertsten Kämpfe von 1921. Seit 1980 ist es im Polnischen Haus untergebracht, das im Wald am Hang zwischen Leschnitz und dem Sanktuarium steht; das Museum ist eine Abteilung des Museums des Oppelner Schlesiens in Oppeln.
Ursprünglich befand sich das Museum im Schulgebäude von Leschnitz, in dem während des dritten Aufstandes das Hauptquartier des Kattowitzer Aufständischen-Regiments im Namen von Józef Piłsudski lag. Im Erdgeschoss des Polnischen Hauses sind Andenken an die Teilnehmer der schlesischen Aufstände und der oberschlesischen Volksabstimmung versammelt. Zu den wertvollsten Beständen gehören Kampf- und Veteranenbanner sowie schriftliche Befehle aus dem dritten Aufstand.
Der Glanzpunkt der Ausstellung ist die Panorama der Schlesischen Aufstände, die durch eine Licht-und-Ton-Inszenierung lebendig wird. 2006 wurde die Naturabteilung des Museums des Oppelner Schlesiens hierher verlegt — im Obergeschoss findenWechselausstellungen zur Natur und Museumunterricht statt. Der Hügel selbst, 408 m ü. M. hoch, wurde 2004 als Historisches Denkmal unter Schutz gestellt.
Adresse: ul. Leśnicka 28. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 9.00–12.00 und 13.00–16.00 Uhr, montags geschlossen; in der Wintersaison sind auch Sonntage geschlossen. Eintritt: 6 PLN regulär und 4 PLN ermäßigt, donnerstags frei; der Parkplatz ist kostenfrei. Vom Sanktuarium mit dem Amphitheater trennen das Museum etwa 800 Meter Fußweg durch den Wald.
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