Historische Orte
Das Amphitheater auf dem Sankt Annaberg ist eine große steinerne Zuschauertribüne in einem ehemaligen Kalksteinbruch neben dem Denkmal der Tat der Aufständischen. Zusammen bilden beide einen markanten Gedenkkomplex Schlesiens in geschützter Landschaft.
Das Amphitheater entstand 1934–1938 im ehemaligen Steinbruch Kuhtal, auch Krowiok genannt. Seine Entstehung ist mit deutscher Propaganda nach dem Dritten Schlesischen Aufstand verbunden; der politische Kontext gehört deshalb zur Einordnung des Ortes. Über der Tribüne stand einst ein Mausoleum, das 1945 gesprengt wurde. Später entstand an dieser Stelle das Denkmal der Tat der Aufständischen für die gefallenen polnischen Aufständischen.
Der wichtigste Eindruck ist die Größe der in den Hang gehauenen Anlage: Steinmauern, Terrassen der Zuschauertribüne und das monumentale Denkmal über dem Amphitheater. In der Umgebung sind Spuren der industriellen Vergangenheit des Steinbruchs erhalten. Das Gebiet ist als Geschichtsdenkmal geschützt und verbindet Geologie, Regionalgeschichte und Freiluftarchitektur.
Das Amphitheater ist ein Außenbereich ohne Kasse, Eintritt und eigene Besuchszeiten. Der Boden kann uneben und steinig sein; festes Schuhwerk und Vorsicht an den Kanten sind ratsam. Parkplätze gibt es beim Denkmal. Für einen Rundgang mit Infotafeln etwa 30–45 Minuten einplanen. Mit dem Sanktuarium der heiligen Anna, der Lourdesgrotte und dem Kalvarienberg verbinden. Bei Feiern oder Veranstaltungen kann der Zugang eingeschränkt sein.
Wstęp bezpłatny.
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