Gärten
Der Park in Strzelce Opolskie, ein denkmalgeschützter englischer Garten, der die Stadt im Süden umschließt, wurde ab 1832 auf Initiative des Grafen Andreas Maria Renard begonnen, des damaligen Besitzers der Strzelcer Burg. Der Graf schickte seinen Gärtner nach London, um dortige Parkanlagen zu studieren; der erste Teil der Anlage, der sogenannte kleine Park, entstand südlich der Burg. Der deutlich jüngere große Park wird von der Parkowa-Straße getrennt.
Beide Erhebungen des Parks sind künstlich: Den Kastanienberg schüttete man aus der Erde auf, die beim Ausheben der Teiche anfiel, auch der Tempelberg wurde bewusst aufgeschüttet. Bäume pflanzte man mit Wurzelballen aus den umliegenden Wäldern um, viele stehen bis heute. Der kleine Park rühmt sich denkmalwürdiger Exemplare: Rot- und Weißbuche, Silberahorn, Platanen, großblättrige Linde, Eiben, Tulpenbäume und ein Ginkgo; im großen Park wachsen Kastanien, Weißbuchen, Weiden und amerikanische Weißtannen.
Mitten im Teich liegt eine Insel, auf der Wildvögel Zuflucht finden, in der Nähe steht ein Jägerhaus, die sogenannte Försterei. Wege verbinden Stege und Bänke, im zentralen Teil wartet ein Spielplatz. An der Burg hat sich die Masztalarnia erhalten, der ehemalige Marstall der Grafenpferde, tiefer im Grün liegen die Ruinen des Ischl-Turms. Der Park ist rund um die Uhr, ganzjährig und kostenlos geöffnet; der Eingang liegt an der Parkowa-Straße, wenige hundert Meter vom Ring der Stadt.
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