Im Katalog von tripto findest du 77 Gärten, Arboreten und Gartenanlagen – von historischen Stadtgärten bis zu Baumsammlungen auf Dutzenden Hektar.
Der Japanische Garten in Wrocław entstand 1913 im Szczytnicki-Park: mit Teich und Zierbrücke, Kaskaden und rund 200 Pflanzenarten, geöffnet von April bis Oktober. Der Sächsische Garten in Warschau war 1727 der erste öffentliche Park des Landes, mit Marconi-Brunnen und dem Grab des Unbekannten Soldaten. Das Arboretum Wojsławice bei Niemcza hat die größten Sammlungen von Rhododendren und Taglilien in Polen. Der Botanische Garten der Universität Warschau von 1818 am Łazienki-Park bietet Gewächshäuser, einen Rosengarten und rund 5000 Pflanzenarten. Das SGGW-Arboretum in Rogów zählt über 3300 Pflanzen und ist im Herbst am schönsten, und das Arboretum am Mährischen Tor in Racibórz umfasst 162 Hektar Wald und ist kostenlos.
Die meisten Gärten und Arboreten liegen in der Woiwodschaft Schlesien (fast 20) und in Niederschlesien (gut ein Dutzend), danach folgen Großpolen und Masowien (je eine Handvoll). Bei den Städten führen Warschau und Wrocław.
Praktisch: Für einen Garten planst du etwa eine Stunde ein, für ein großes Arboretum einen halben Tag. Tickets kosten meist 20–30 zł, manche Gärten sind kostenlos (etwa die Arboreten in Racibórz und Zielonka). Die Saison läuft meist von April bis Oktober: Im Frühling blühen Rhododendren und Magnolien, im Herbst sind die Baumsammlungen am schönsten. Im Winter schließen viele Gärten Teile der Anlage, Gewächs- und Palmenhäuser bleiben aber offen.