Gärten
Człuchów, Pommern
Der Waldpark auf einer ehemaligen Halbinsel neben der Ruine der Ordensburg trägt den Namen einer preußischen Königin. Luise machte 1807 in Człuchów (Schlochau) Station und war von dem Ort angetan, vier Jahre später nannten die Bürger ihn Luisenhöhe. Heute ist es ein Ort für Spaziergänge mit Pavillons, Sonnenuhr und einem Holzsteg durch das Moor am See.
Der Park entstand um 1800, als auf der Halbinsel Kujawy neben der Burg die ersten Anlagen angelegt wurden. Bereits 1792 hatte man einen Abfluss aus dem Stadtsee gegraben, wodurch der Wasserspiegel sank und die Halbinsel leichter zugänglich wurde. 1807 machte Königin Luise von Preußen auf dem Weg nach Tilsit in Schlochau Halt, 1811 benannten die Bürger die Halbinsel nach ihr.
Um den Park kümmerten sich mehrere Vereine: in den 1820er-Jahren ein Verein der Naturfreunde, ab 1854 ein Verschönerungsverein. 1826 übernahm die Stadt die Verwaltung, 1952 ging das Gelände an den Staatsforst, 1991 zurück an die Gemeinde. Seit 2006 ist es wieder ein Park, 2008 wurde es unter Denkmalschutz gestellt.
Der Park grenzt an die Burgruine; verbinden Sie den Spaziergang mit dem Regionalmuseum und dem Aufstieg auf den Burgturm. Für eine Runde mit dem Steg brauchen Sie 45–60 Minuten. Am schönsten ist es im Frühling und Herbst, wenn sich das Buchenlaub färbt. Die Wege sind gepflegt und fahrradtauglich, der Steg kann nach Regen rutschig sein. Die Kirche St. Jakob am Markt liegt etwa 800 Meter entfernt.
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