226 Sehenswürdigkeiten in Großpolen, darunter Ehemaliges Franziskanerkloster und Kirche in Pyzdry, Kirche Unserer Lieben Frau, Königin der Krone Polens…
Auf einer Böschung über der Warthe, wenige Schritte vom Marktplatz in Pyzdry, steht eine von nur drei erhaltenen mittelalterlichen Franziskaneranlagen in Großpolen. Die gemauerte Kirche und das Kloster entstanden um 1339 auf Initiative Kön…
Im Posener Stadtteil Krzesiny steht eine Kirche, die aussieht, als käme sie direkt aus Nordnorwegen. Die steilen Dächer, die dunkle Bretterverschalung und das kunstvoll gezimmerte Türmchen stammen jedoch nicht aus Skandinavien: Das Gebäude…
Die Backsteinkirche mit achteckiger Kuppel in Antonin entstand als Mausoleum der Radziwiłł – Familiengrab von Fürst Antoni, Statthalter des Großherzogtums Posen. Im Inneren fällt eine reich gemeißelte steinerne Chorschranke im venezianisch…
Die Holzkirche „Na Pólku“ („auf dem kleinen Feld“, in deutschen Quellen „Feldkirche bei Bralin“) steht allein auf einer leichten Anhöhe zwischen Feldern, knapp 2 km südöstlich von Bralin, und ist nur über Feldwege zu erreichen. Von außen w…
Wer von der Warthe-Brücke auf Pyzdry blickt, bemerkt sofort einen hohen Backsteinturm mit Zinnen. Er sieht aus wie ein Teil einer Burg, ist aber der Turm der Pfarrkirche – der gotischen Kirche Mariä Geburt. Die Zinnen sind jünger, als sie…
Um 1660 brachte ein Kanoniker aus Kalisz eine Kopie des Marienbildes von Golina ins böhmische Lišov – und dort hängt sie bis heute. Das ist der beste Beweis dafür, dass die Verehrung in diesem kleinen Dorf bei Jarocin älter ist als alle er…
In der Wrzesińska-Straße in Kołaczkowo steht die weiße klassizistische Kirche der Apostel Simon und Judas Thaddäus, vermutlich nach einem Entwurf von Piotr Aigner. Der Bau begann 1830, ruhte dann über ein Jahrzehnt und wurde erst 1852 voll…
Lange bevor in Licheń eine der größten Kirchen Polens entstand, war diese neugotische Backsteinkirche an der ul. Klasztorna das Herz des Wallfahrtsortes. Fast 150 Jahre lang (1858–2006) hing hier das Gnadenbild der Muttergottes von Licheń,…
Die Kirche St. Florian in Jedlec ist ein spätbarocker Bau von 1745–1753 in Fachwerkbauweise: ein Holzgerüst, ausgefacht mit Ziegeln und Lehm. Hinter dem schwarz-weißen Baukörper mit dunklem Turm und rotem Dach verbirgt sich ein einheitlich…
Am Marktplatz von Murowana Goślina – offiziell Plac Powstańców Wielkopolskich – steht das älteste Baudenkmal der Stadt, die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere. Ihre Mauern erzählen von mehreren Jahrhunderten Umbau, doch das spannendste Stü…
An den Gewölbekonsolen lauert ein Fuchs auf Gänse, ein Pelikan füttert seine Jungen, und von einer Konsole blickt der hl. Menas mit seinen Kamelen herab, ein Märtyrer des 3. Jahrhunderts – ein Hinweis auf die nahöstlichen Wurzeln des Orden…
Die barocke Kirche St. Johannes der Täufer in Zduny war 1733 fertig, wurde aber erst am 29. April 1951 geweiht – mehr als zwei Jahrhunderte später. Ihr Turm mit Blechhaube und zwei Laternen ist das Wahrzeichen des Städtchens an der Grenze…
Von 1564 bis 1574 war Jan Kochanowski, der große Dichter der polnischen Renaissance und damals Posener Domherr, Titularpfarrer von Kicin. Die heutige Holzkirche entstand zwei Jahrhunderte später, 1749–1751, auf einem mittelalterlichen Burg…
Die Holzkirche der hl. Katharina von Alexandrien in Węglewo, etwa 4 km nördlich von Pobiedziska, ist die jüngste Kirche auf der Route der Holzkirchen rund um den Zielonka-Wald – sie steht seit 1818. Paradoxerweise birgt sie das älteste Kun…
Die Mauern der St.-Leonhard-Kirche in Lubiń erzählen ihre Geschichte besser als jede Infotafel: Die unteren Partien aus Granitquadern gehören zu einer romanischen Kirche vom Beginn des 13. Jahrhunderts, darüber beginnt der rote Backstein e…
In einem Park bei Poznań steht ein römischer Tempel – zumindest sieht es so aus. Die Kirche St. Marcellinus in Rogalin, 1817–1820 von Graf Edward Raczyński errichtet, ist dem Maison Carrée in Nîmes nachempfunden, einem Tempel aus dem 1. Ja…
Die Kirche St. Maria Magdalena in Długa Goślina ist ein Holzbau aus dem frühen 17. Jahrhundert am Nordrand des Waldgebiets Puszcza Zielonka, in der Gemeinde Murowana Goślina. Sie gehört zur Route der Holzkirchen rund um die Puszcza Zielonk…
Als 2001 der Turm der Kirche in Uzarzewo saniert wurde, fand man in der Kupferkugel unter dem Kreuz eine versiegelte Flasche: einen Brief an die Nachwelt, geschrieben am 12. August 1868 vom Dorflehrer. Das ist nicht die einzige Überraschun…
Der hohe, spitze Turm aus rotem Backstein ist das Wahrzeichen von Ślesin – man sieht ihn von der Uferpromenade und vom Wasser des Ślesiner Sees aus. Die Kirche St. Nikolaus und Guter Hirte entstand 1907–1910 im neugotischen Stil an der Ste…
Owińska ist vor allem für das barocke ehemalige Zisterzienserinnenkloster bekannt, doch das älteste Baudenkmal des Ortes ist eine weit bescheidenere Kirche. Die gemauerte St.-Nikolaus-Kirche entstand ab der ersten Hälfte des 15. Jahrhunder…
Die St.-Nikolaus-Kirche in Wierzenica ist die älteste Kirche an der Route der Holzkirchen rund um die Puszcza Zielonka und liegt nur wenige Kilometer hinter der Stadtgrenze von Posen (Poznań). Die Blockbaukirche mit Schindeldach birgt das…
Am Kleinen Markt in Krotoszyn steht die barocke Kirche der Apostel Petrus und Paulus – die einstige Kirche der Trinitarier, eines Ordens, der christliche Gefangene freikaufte. Die gemauerte Kirche stiftete in den 1760er-Jahren Ludwika Poto…
Die hölzerne St.-Thekla-Kirche steht an der Westseite des Marktplatzes von Dobrzyca (Rynek 6) und hat zwei Brände und einen Umzug hinter sich: In den 1980er-Jahren wurde ihr Baukörper zerschnitten und auf Rollen auf neue Fundamente verscho…
Die Einwohner von Witaszyce nennen sie einfach die „Kleine Kirche". Die weiße, klassizistische Dreifaltigkeitskirche von 1808 steht an einer Stelle, an der schon im 14. Jahrhundert ein Gotteshaus stand, und an ihren Außenwänden hängen Grab…