Kirchen & Klöster
An der Landesstraße 11 von Posen nach Beuthen, unweit des Schlosses in Witaszyce, steht die sogenannte Kleine Kirche — die Dreifaltigkeitskirche. Die Geschichte der örtlichen Kirche reicht bis 1389 zurück, als sie das Patrozinium des hl. Michael trug.
1566 entstand eine Holzkirche, die um 1683 nach einer Erneuerung unter dem neuen Patrozinium der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht wurde. Der heutige klassizistische Massivbau entstand 1808 aus der Stiftung von Tymoteusz Gorzeński, dem späteren Erzbischof von Gnesen und Primas von Polen.
Nach dem Bau der neuen Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Witaszyce diente der Bau bis zum Kriegsausbruch als Nebenkirche; im Krieg nutzte man ihn als Möbellager, später richtete man hier Räume für den Religionsunterricht ein. Erst seit 2000 werden hier wieder Werktagsmessen gefeiert — die Kirche ist wieder eine vollwertige Nebenkirche der Pfarrei.
Neben der Kirche steht ein hölzerner Glockenturm, in das Gelände führt ein reizvolles gemauertes Tor. 15–20 Minuten genügen; im selben Dorf warten auch das Schloss und Museen, darunter ein privates Star-Wars-Museum, daher lohnt sich ein längerer Spaziergang.
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