Denkmäler
Die Theklakirche steht direkt am Markt von Dobrzyca im Kreis Pleszew — eine Holzkirche, die nach Bränden zweimal von vorn beginnen musste. Der heutige Bau entstand 1778, seine Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als Dobrzyca eine Mutterkirche mit Filialen in Lutynia und Wałków besaß.
Am 29. Oktober 1777 vernichtete ein großer Brand von Dobrzyca die Kirche mitsamt dem Glockenturm — der Pfarrer Stanisław Łukomski rettete nur Akten, Kirchenbücher und einen Teil der Ausstattung. Die neue Kirche baute der Zimmermann Antoni Wilczerowicz, maßgeblich gefördert von Augustyn Gorzeński; die Arbeiten waren wohl am 19. August 1778 abgeschlossen. Auf dem Zugbalken, der die Wände zusammenhält, steht bis heute ein Vers, der die wiederaufgebaute Kirche mit einem Phoenix vergleicht: „Dieser Tempel entstand — wie ein Phoenix — aus dem Brand“.
Das Innere schmückten 1780–1781 Arbeiten von Franciszek Eytner aus Kalisch — der Hochaltar und zwei Seitenaltäre. Die Altarbilder schuf Augustyn Kierblewski, darunter das Bild der hl. Thekla. 1823 ließ die Gutsbesitzerin Helena Turno Turm, Dach und Fassade sanieren und das Gebäude mit Brettern verschalen — in dieser nahezu unveränderten Gestalt hat sich die Kirche bis heute erhalten.
Die Kirche steht am Marktplatz, Sie brauchen also keinen Plan: vom Ortszentrum sind es nur wenige Gehminuten. Das Innere ist außerhalb der Messen zu besichtigen. Verbinden Sie den Besuch mit dem Palast- und Parkkomplex der Gorzeńskis in Dobrzyca, wenige Gehminuten entfernt — zusammen vermitteln sie ein stimmiges Bild eines Gutes um 1800.
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