Burgen
Die Burg in Koźmin Wielkopolski (Koschmin), einer Kleinstadt an der Orla im Kreis Krotoszyn, ist eine Ritterburg aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, mehrfach umgebaut; heute beherbergt sie eine Schule und ein Museum. Den gemauerten Bau auf viereckigem Grundriss begann vermutlich der Posener Woiwode Bartosz Wezenborg — Nachfolger von Maciej Borkowic, der von Kasimir dem Großen wegen Verrats zum Hungertod verurteilt wurde und zuvor Koźmin vom König erhalten hatte.
In den Jahren 1419–1449 erweiterte der Posener Kastellan Mościc Przedpełkowicz aus Stęszew die Burg; 1471 ging sie an Bartłomiej von Iwanowice über, dessen Geschlecht den Namen Koźmiński annahm. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts kaufte Łukasz Górka den Besitz, und Andrzej II Górka, Generalstarost von Großpolen, wandelte die Wehranlage in eine Residenz um: drei Geschoßflügel und eine Kurtine, überragt von dem älteren achteckigen mittelalterlichen Turm. Im 17. Jahrhundert baute Stanisław Przyjemski, Woiwode von Posen und Kalisch, das Schloss aus, trocknete die umliegenden Sümpfe und beherbergte König Sigismund III. Unter den Sapieha kamen schlechte Zeiten — Piotr Sapieha provozierte einen Einfall, bei dem das Schloss vollständig geplündert wurde.
Mit Ausnahme des gotischen Ziegelturms ist das Schloss verputzt und hat Hufeisenform; von der Torseite aus macht es einen stattlichen Eindruck. Nach dem Ersten Weltkrieg beherbergte es ein Militärhospital, seit 1945 befindet sich hier eine Schule. 1988 öffnete das Museum der Koźminer Region (ul. Zamkowa 1), mittwochs 16:00–18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. In der Nähe steht die gotische Kirche des hl. Laurentius.
GetYourGuide
Entdecke empfohlene Erlebnisse, Tickets und Touren, die du online buchen kannst.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Burg Koschmin.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.