Am Abend des 13. September 2006 brannte in Komańcza eine der außergewöhnlichsten Holzkirchen der Karpaten nieder, samt ihrer Ikonostase von 1832. Nur der Glockenturm blieb erhalten. Schon am nächsten Tag kündigte der orthodoxe Erzbischof v…
Im Tal des Bachs Rzepedka, eines Zuflusses der Osława, steht die hölzerne griechisch-katholische Kirche des heiligen Nikolaus des Wundertäters von 1824 – eine typische ostlemkische Kirche mit drei Zwiebelhauben und freistehendem Glockentur…
Die hölzerne Kirche Mariä Entschlafung in Szczawne steht auf einer kleinen Anhöhe über dem Tal der Osława, an der Straße nach Komańcza. Erbaut 1888–1889 als griechisch-katholisches Gotteshaus, dient sie heute den Orthodoxen. Erhalten sind…
Die hölzernen Kirchen, auf Polnisch cerkwie, sind das Erbe der lemkischen und bojkischen Dörfer, die vor dem Zweiten Weltkrieg die Täler von Osława und San füllten. Lemken und Bojken sind ruthenische Bergvölker der Karpaten. Zwei der Kirch…
Die Chatka Puchatka („Puuhs Hütte“, nach A. A. Milnes Pu-Geschichten) ist das höchstgelegene touristische Gebäude in den Bieszczaden im Südosten Polens. Auf rund 1228 m Höhe steht sie auf der baumlosen Bergweide Połonina Wetlińska, direkt…
Das Stille Memorial (Cichy Memoriał) ist eine über viele Dörfer verstreute Freiluftgalerie mit Porträts, die direkt auf die Bretter alter Scheunen und Schuppen gemalt sind. Der aus Sanok stammende Künstler Arkadiusz Andrejkow begann das Pr…
Der jüdische Friedhof in Lesko (früher Lisko) gehört zu den ältesten und bedeutendsten jüdischen Friedhöfen Polens. Auf einem bewaldeten Hügel, wenige Hundert Meter von der Synagoge entfernt, sind rund 2000 Grabsteine (Mazewot) erhalten; d…
In Zarzecze, einem ehemaligen Dorf am hohen rechten Ufer des San und heute Teil von Nisko, steht eine Lärchenholzkirche Maria Schnee, die auf 1722 datiert wird. Gebaut wurde sie allerdings nicht hier: 1923 wurde sie aus Jeżowe hierher vers…
Auf dem Hügel Rotunda über dem San steht eine Holzkirche, die die Front des Ersten Weltkriegs überstand – und beinahe an ihren eigenen Fundamenten gescheitert wäre. Die dreischiffige Barockkirche, begonnen 1727, ist eine Seltenheit, denn H…
Die Holzkirche in Haczów, geweiht Mariä Himmelfahrt und dem Erzengel Michael, ist die größte gotische Holzkirche Europas und eine der ältesten Blockbaukirchen Polens. Sie steht im Tal des Wisłok im Karpatenvorland, unweit der Stadt Krosno,…
Das Fort I „Salis Soglio“ in Siedliska liegt nur wenige Dutzend Meter von der ukrainischen Grenze entfernt – bei guter Sicht erkennt man von den Wällen die Grenzpfähle. Es ist eines der am besten erhaltenen Forts des äußeren Rings der Fest…
Die Zdzisław-Beksiński-Galerie in Sanok besitzt die weltweit größte Sammlung von Werken des polnischen Malers, dessen düstere, traumartige Bilder voller Ruinen, Gerippe und glühender Himmel Kultstatus haben. Sie liegt im wiederaufgebauten…
Gläserne Frösche und Eidechsen aus Rymanów landen in Galerien auf mehreren Kontinenten – rund 80 % der Produktion der Kunstglashütte Sabina gehen ins Ausland, u. a. in die USA, nach China, Saudi-Arabien, Südafrika, in die Niederlande und n…
Kalwaria Pacławska ist ein Wallfahrtsort der Franziskaner auf einem bewaldeten Hügel (rund 465 m) über dem Tal der Wiar, etwa 24 km von Przemyśl (Premissel) entfernt und nahe der ukrainischen Grenze. Eine barocke Basilika mit einem verehrt…
Schon 1896 beschloss der Stadtrat von Lesko, dass dieser Felsen ein „Naturdenkmal“ sein solle – damit gehört der Lesko-Stein zu den am frühesten geschützten Denkmälern der unbelebten Natur im einstigen Österreich-Ungarn und im heutigen Pol…
Im Chor der Bernhardinerkirche in Rzeszów knien acht Mitglieder der Familie Ligęza – lebensgroß, aus Alabaster gemeißelt und dem Altar zugewandt. Es soll die größte Gruppe alabasterner Beterfiguren in Europa sein. Die Kirche selbst, erbaut…
Auf dem Hügel Mariemont über einer Schleife der Osława stehen die Mauern eines Klosters, das zugleich eine Festung war: Die Unbeschuhten Karmeliten beteten hier hinter fünf Meter hohen Wehrmauern und unterhielten nebenan ein Spital für zwö…
Die Gondelbahn Solina (Kolej Gondolowa nad Soliną) ist eine moderne Seilbahn über dem Solina-Stausee im Südosten Polens. Sie bringt dich von der Talstation Plasza direkt an der Staumauer hinauf auf den Hügel Jawor. Aus der Kabine siehst du…
Auf dem Zniesienie-Hügel, der sich im Süden über Przemyśl erhebt, steht ein von Menschenhand aufgeschütteter Hügel, der der Legende nach das Grab eines tatarischen Khans birgt. Historiker datieren ihn auf das späte 9. Jahrhundert und bring…
Unter ihrem neugotischen Gewand aus der Zeit um 1900 verbirgt die Pfarrkirche von Łańcut über sechs Jahrhunderte Geschichte: eine hölzerne Barbarakirche aus der Gründungszeit der Stadt, achtzig Jahre als protestantisches Gotteshaus, einen…
Die Pfarrkirche (Fara) in Rzeszów, den Heiligen Adalbert und Stanislaus geweiht, ist die älteste Pfarrei der Stadt und eine ihrer wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sie steht am Farny-Platz (plac Farny), nur wenige Gehminuten vom Marktplatz e…
In Prałkowce, gleich hinter der Stadtgrenze von Przemyśl, hängt in einer ehemaligen griechisch-katholischen Kirche von 1842 ein Bild, das aus der heutigen Ukraine über Leżajsk bis an den San gelangte. Es ist die Muttergottes von Zbarasch (…
Wenige Kilometer von Dubiecko entfernt steht zwischen alten Bäumen eine Lärchenholzkirche von 1763, die fast 40 Jahre lang verlassen war – und nach der Restaurierung wieder so aussieht wie zur Zeit ihrer Stiftung durch die Familie Krasicki…
Die Kirche der Enthauptung Johannes des Täufers in der ul. Kościuszki in Baranów Sandomierski ist ein spätrenaissancezeitlicher Bau von 1604–1607, errichtet von der Familie Leszczyński – denselben, die das berühmte Schloss von Baranów baut…