Kirchen & Klöster
Prałkowce liegen unmittelbar vor Przemyśl, und über dem Dorf steht die Kirche der Muttergottes von Zbarasch — eine ehemalige griechisch-katholische Kirche, in der ein Bild verehrt wird, das im 16. Jahrhundert auf Kupferblech gemalt wurde. Daneben steht ein hölzerner Glockenturm vom Ende des 16. Jahrhunderts, Station des Holzarchitekturweges.
Den Tempel errichtete man 1842 auf Kosten von Eustachy Drużbacki, an der Stelle einer zuvor abgebrannten Holzkirche. Nach der Umsiedlung der griechisch-katholischen Bevölkerung 1945–1947 ging das Gebäude an die römisch-katholische Kirche über; in den 1960er Jahren wurde es saniert, mit neuer Empore und Sakristei. Heute betreuen die Michaelspatres das Heiligtum.
Seinen Namen verdankt das Heiligtum dem Bild der Muttergottes von Zbarasch — einer Kopie der Jasna-Góra-Ikone aus dem 16. Jahrhundert, über drei Jahrhunderte in der Bernhardinerkirche in Zbarasch aufbewahrt. Der Überlieferung nach betete Jan III. Sobieski davor, und Michał Korybut Wiśniowiecki stiftete ihm ein silbernes Gewand. Bis zum Zweiten Weltkrieg blieb das Bild in Zbarasch; heute ruht es auf einer Metallplatte mit Reliefs polnischer Adler.
Der hölzerne Glockenturm in Ständerbauweise stammt vom Ende des 16. Jahrhunderts und wurde 1967 rekonstruiert: Er hat ein Zeltdach mit wulstigem Türmchen, Wände und Dach sind mit Schindeln gedeckt. Adresse: Prałkowce 240; Anfahrt von Przemyśl über Krasiczyn mit dem Schloss (5,4 km); in der Nähe der Tatarenhügel.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Kirche der Muttergottes von Zbarasch in Prałkowce.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.