Märkte & Altstädte
Der Marktplatz eines ehemaligen galizischen Städtchens mit erhaltener Holzbebauung — die ältesten Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert, und viele besitzen charakteristische Arkadenvorbauten, in denen sich Wohnen, Handwerkswerkstatt und Handel einst denselben Raum teilten.
Pruchnik wurde 1436 als private Adelsstadt gegründet und lag damals in der Woiwodschaft Ruthenien. Heute zählt sie rund 3.600 Einwohner und hat einen großen Markt mit originalem räumlichem Gefüge bewahrt, von dem mehrere Gassen ausgehen. Das Städtchen liegt an der Mleczka an der Straße von Rzeszów nach Przemyśl. Die Bebauung des Marktes ist heute schon ausgedünnt und stellenweise durch Bauten der Nachkriegszeit unterbrochen, doch die Holzhäuser verleihen dem Platz weiterhin das Aussehen einer Kleinstadt von vor hundert Jahren.
Eine besondere Erscheinung am Markt ist die sogenannte Alte Truhe — ein 300 Jahre altes Gebäude, das von der Kańczudzka-Straße auf den Platz versetzt wurde. Es beherbergt die Touristeninformation und das Café Pod Gontem. Die hölzernen Häuser mit Arkaden lassen sich am besten bei einem gemütlichen Spaziergang um den Platz betrachten, der Liebhaber alter Kleinstadtarchitektur immer häufiger anzieht.
Der Platz ist rund um die Uhr zugänglich, am einfachsten erreicht man ihn über die Straße Rzeszów–Przemyśl.
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