Kirchen & Klöster
Die Holzkirche Mariä Geburt in Krzeszów am San gehört zu den interessanteren Sakraldenkmälern im nördlichen Karpatenvorland. Der heutige Bau entstand 1727–1728 in der Kościelna-Straße 27. Die dreischiffige Kirche bewahrt ihre barocke Holzkonstruktion und eine reiche Rokokoausstattung; sie ist daher mehr als nur ein kurzer Zwischenstopp.
Die Kirche wurde als Blockbau aus Lärchenholz errichtet und ersetzte ältere Gotteshäuser an dieser Stelle. Ihre heutige Form entstand bei Arbeiten von April 1727 bis September 1728. Neben der Kirche stehen ein hölzerner Glockenturm von 1898 und eine Kapelle von 1905.
Im Mittelpunkt steht der hölzerne Hochaltar mit der Figur der Muttergottes mit Kind, die als Loreto-Madonna und örtlich als Muttergottes von Krzeszów verehrt wird. Sehenswert sind die reich geschnitzte Kanzel mit Baldachin, das kelchförmige Taufbecken und die Seitenaltäre. In der Schatzkammer werden wertvolle gotische und barocke Monstranzen aufbewahrt. Die Ausstattung verdankt viel der Förderung durch die Familie Zamoyski.
Die Kirche ist ein aktives Pfarrgotteshaus. Den Innenraum außerhalb der Gottesdienste besuchen und den Zugang bei der Pfarrei bestätigen. Die Adresse lautet Kościelna-Straße 27, 37-418 Krzeszów; den aktuellen Gottesdienstplan veröffentlicht die Pfarrei. Für Kirche, Glockenturm und Kapelle reichen 30–45 Minuten. Eine Tagestour lässt sich mit den Holzkirchen in Ulanów und Zarzecze sowie der Basilika in Leżajsk verbinden.
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