Kirchen & Klöster
Das Bieszczady-Gebirge gehört in Polen zu den interessantesten Regionen für die Erkundung hölzerner Kirchenarchitektur. Hier sind historische Kirchen aus ehemaligen lemkischen und bojkischen Dörfern erhalten. Die Kirche in Smolnik am San und das Kirchenensemble in Turzańsk gehören zum UNESCO-Eintrag „Holzkirchen der Karpatenregion in Polen und der Ukraine“ von 2013.
Im Osława-Tal lassen sich Turzańsk mit der Michaelskirche, Komańcza, Szczawne und Rzepedź verbinden. Prüfe vor einem Innenbesuch, ob die jeweilige Kirche orthodox, griechisch-katholisch, römisch-katholisch oder eine Filialkirche ist. Im bojkischen Teil lohnen Smolnik, Chmiel und Równia. Smolnik besticht durch die Lage auf einem Hügel; Równia ist für seine Ursprünge im 18. Jahrhundert bekannt.
Die Kirchen sind Überreste multikultureller Siedlungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterbrachen Umsiedlungen und die Aktion „Weichsel“ die Kontinuität vieler Dörfer; die Kirchen wechselten ihre Besitzer und Funktionen. In den Innenräumen können Ikonostasen, Polychromien und Ikonen erhalten sein, doch der Zugang ist nicht einheitlich.
Eine ganztägige Autorunde führt von Zagórz über Szczawne, Turzańsk, Rzepedź und Komańcza. Smolnik erreicht man über die Straße 896 im San-Tal; Chmiel und Równia bedeuten Fahrten. Viele Gebäude kann man außen besichtigen, Innenräume sind oft nur während Gottesdiensten oder nach Vereinbarung zugänglich. Zeiten und Zugangsregeln sollten für jede Kirche einzeln geprüft werden.
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