Kirchen & Klöster
Die orthodoxe Kirche des Schutzes der Gottesmutter in Komańcza steht auf einem Hügel an der Straße nach Daliowa und Dukla. Das heutige Gebäude ist eine Rekonstruktion der Holzkirche von 1800–1805, die am 13. September 2006 abbrannte. Sie wurde 2006–2010 ostlemkisch wiederaufgebaut und gehört zur Holzbauten-Route im Karpatenvorland.
Der dreiteilige Bau besitzt verschalte Wände, Kuppeln mit zwiebelförmigen Türmchen und eine Sakristei mit vierter Kuppel. Der Brand zerstörte Kirche und Ausstattung, doch der Glockenturm von 1834 blieb erhalten. Für den Wiederaufbau wurde von den Staatsforsten gestiftetes Tannenholz verwendet. 2010 konsekrierte Metropolit Sawa das wiederaufgebaute Gotteshaus.
Sehenswert sind die Kirche, der Glockenturm und die Lage auf dem Hügel. Komańcza eignet sich als Ausgangspunkt zu den Kirchen in Turzańsk, Rzepedź, Smolnik und Radoszyce. Im Ort gibt es außerdem das Nazareth-Kloster mit einer Gedenkstube zur Internierung von Kardinal Stefan Wyszyński. Die Gegend verbindet Holzarchitektur und Lemko-Geschichte.
Adresse: Komańcza 216, 38-543 Komańcza. Für den Sommer nennt die Holzbauten-Route Besichtigungen täglich 10:00–17:00 Uhr außer montags; außerhalb der Saison ist der Innenbesuch nach vorheriger Kontaktaufnahme unter +48 668 222 749 möglich. Zeiten können sich ändern, daher vor der Anreise prüfen. Der Eintritt ist kostenlos. Parkplätze sind vorhanden; bitte bewahren Sie Ruhe und kleiden Sie sich angemessen.
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