Seen & Gewässer
Der Solinasee ist das größte Rückhaltebecken der Bieszczady: rund 22 km² Wasser, eine 166 km lange Uferlinie und Tiefen bis zu 60 m am Staudamm. Erzeugt wird er von der Solina-Staumauer — 81,8 m hoch und 664 m lang, die höchste Polens —, die am 20. Juli 1968 in Betrieb ging. Das Wasser in Grüntönen und Türkis, eingeklemmt zwischen bewaldeten Bergen, wirkt manchmal wie ein Fjord, mit Buchten, Halbinseln und Aussichtspunkten auf der Dammkrone.
Beim Aufstauen des Stausees versanken ganze Ortschaften: das alte Solina, Teleśnica Sanna, Horodek, Sokole, Chrewt und ein großer Teil von Wołkowyza. Heute betreibt unterhalb der Mauer ein Wasserkraftwerk 200 MW.
Im Sommer dominieren Schifffahrten, Segeln und Windsurfen — über dem gesamten Gewässer herrscht eine Ruhezone, Verbrennungsmotoren hören Sie nicht (Ausnahmen: Polizei und die WOPR-Rettungsdienste). Ein Spaziergang über die Dammkrone mit ihren Aussichtsterrassen gehört zum Pflichtprogramm, Angler gehen auf Zander, Hecht und Barsch. Baden Sie nur an ausgewiesenen Badestellen. Nicht jeder Zugang ist sicher; am Ufer und unter der Wasseroberfläche können Hindernisse liegen.
Am Westufer liegt der Kurort Polańczyk, Unterkünfte finden Sie in Polańczyk und Solina. Im Sommer pulsierender Betrieb, nach der Saison kehrt Ruhe ein, die Wege leeren sich und die Staumauer zeigt ihr herbes Herbstgesicht. Der Solinasee ist kein leichtes Gewässer: Die zerklüftete Wasserfläche und hohen Ufer machen den Wind launisch.
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