Szklarska Poręba, bis 1945 Schreiberhau, liegt im Tal des Zacken (polnisch Kamienna) zwischen Riesengebirge und Isergebirge, auf 440 bis 886 m Höhe. Der polnische Name erinnert an die Glasmacher: Eine Glashütte ist hier schon im 14. Jahrhundert belegt, die Josephinenhütte arbeitete von 1842 bis 1993. Um 1900 war Schreiberhau eine bekannte Künstlerkolonie — 1890 ließen sich die Brüder Carl und Gerhart Hauptmann hier nieder. Heute ist der Ort Ausgangspunkt für den Reifträger (Szrenica), für die Wasserfälle des Nationalparks Riesengebirge (KPN) und im Winter für die Pisten am Reifträger und die Langlaufloipen von Jakobsthal (Jakuszyce).
Auf dieser Seite finden Sie unsere Empfehlungen für den ersten Besuch (im Katalog von tripto.pl sind bislang acht Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet veröffentlicht), Routen für einen und zwei Tage mit Wasserfällen und Schneegruben der Umgebung, Anreise, Hinweise für den Winter 2026/27 und die vollständige Liste. Öffnungszeiten und Preise stehen auf den Seiten der einzelnen Attraktionen; vor jeder Bergtour lohnt der Blick in den Wegebericht des Nationalparks.
Unsere Auswahl für den ersten Besuch – jeweils mit kurzer Begründung.

Berge & Gipfel
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Der Reifträger (polnisch Szrenica, 1362 m) ist der markante Granitgipfel über Schreiberhau (Szklarska Poręba) im Riesengebirge (Karkonosze) und eines der beliebtesten Ausflugsziele im Westteil des Gebirges. Eine zweiteilige Sesselbahn brin…
1. Granitkuppe auf 1362 m mit einer Baude aus den Jahren 1921–1922 und Blick ins Hirschberger Tal, ins Isergebirge und auf die tschechische Seite. Hinauf per Sessellift oder auf dem roten Weg.
GeheimtippWasserfälle
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Der Zackelfall (polnisch Wodospad Kamieńczyka) bei Schreiberhau (Szklarska Poręba) ist der höchste Wasserfall der polnischen Sudeten. Der Zackel (Kamieńczyk) stürzt in drei Kaskaden 27 m tief in eine enge Granitklamm. Mit Helm steigst du ü…
2. Mit 27 m der höchste Wasserfall der polnischen Sudeten, in einer rund 100 m langen Granitschlucht. Für die Schlucht gilt ein eigenes Nationalpark-Ticket (2026: 16 zł), Helm gibt es vor Ort.

Museen
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Das Carl-und-Gerhart-Hauptmann-Haus in Schreiberhau (Szklarska Poręba) ist das ehemalige Wohnhaus der Brüder Hauptmann und war um 1900 das Herz der Künstlerkolonie im Riesengebirge. Gerhart Hauptmann, Literaturnobelpreisträger von 1912, sc…
3. Das Haus der Brüder Hauptmann im Tal der Sieben Häuser, heute Museum der Künstlerkolonie mit Riesengebirgsmalerei. Mittwochs Dauerausstellungen frei, montags geschlossen.

Skigebiete
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Die Skilifte in Schreiberhau (Szklarska Poręba) gehören zur Szrenica Ski Arena am Reifträger (Szrenica) — dem größten Skigebiet auf der polnischen Seite des Riesengebirges (Karkonosze). Drei Sesselbahnen, fünf Schlepplifte und rund 12 km P…
4. Szrenica Ski Arena: drei Sessellifte, fünf Schlepplifte und 12 km Pisten, vollständig beschneibar, dazu die beleuchtete Anfängerpiste Puchatek. Der Lift zum Reifträger fährt auch außerhalb des Winters.

Natur
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Auf einer Granitfelsgruppe im Wald oberhalb von Szklarska Poręba liegt ein Block von etwa 4 Metern Durchmesser, der nur an zwei Stellen aufliegt. Deshalb lässt er sich sanft ins Schaukeln bringen – daher der Name Chybotek, „Wackelstein“. D…
5. Granitfelsen mit einem rund 4 m großen Block, der sich leicht wiegen lässt; bis 1945 hieß er Zuckerschale. Von den Terrassen Złoty Widok etwa 10 Minuten zu Fuß, Eintritt frei.

Aussichtspunkte
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Auf der Woiwodschaftsstraße 358 zwischen Szklarska Poręba und Świeradów-Zdrój wendet die Straße in 775 m Höhe auf etwa 440 m Länge um fast 180 Grad. Die Todeskurve trägt einen düsteren Namen, doch heute kommt man vor allem wegen der Aussic…
6. Fast 180 Grad enge Kehre der 1935–1937 gebauten Sudetenstraße auf 775 m. Die Steinterrasse daneben ist ein kostenloser Aussichtspunkt über dem Hirschberger Tal.

Freizeitparks
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Der Dinopark in Schreiberhau (Szklarska Poręba) ist ein Waldfreizeitpark im Riesengebirge, in dem ein Lehrpfad zwischen Fichten und Felsblöcken an lebensgroßen Dinosauriern vorbeiführt. Dazu kommen rund ein Dutzend Attraktionen für Kinder,…
7. Waldpark am Bahnhof Szklarska Poręba Średnia mit 32 lebensgroßen Dinosauriern, Kletterpark und 6D-Kino. Mit den Zusatzattraktionen sollten Familien 2–4 Stunden einplanen.

Museen
Szklarska Poręba (Schreiberhau)
Vor der Holzvilla in der ul. Kilińskiego liegen versteinerte Baumstämme aus dem Karbon; drinnen warten ein Stück des Gibeon-Meteoriten und Stromatolithen von rund 570 Millionen Jahren. Das Mineralogische Museum in Szklarska Poręba (Schreib…
8. Sammlung von Mineralien und Fossilien in der ul. Kilińskiego 20, darunter ein Stück des Gibeon-Meteoriten, Stromatolithen und Trilobiten — gut für einen Regennachmittag.
Mit dem Sessellift ab der Talstation in der ul. Turystyczna (zwei Sektionen, zusammen rund 40 Minuten) hinauf und in etwa 15 Minuten zur Gipfelbaude.
Auf dem roten Weg über die Hala Szrenicka hinab zum Wasserfall und in die Schlucht. Von November bis März schließt die Kasse werktags schon um 15:00 Uhr.
Orte: Zackelfall
Auf dem schwarzen Weg zurück zur Talstation und weiter nach Szklarska Poręba Średnia. Von Oktober bis April ist das Museum dienstags bis sonntags bis 16:00 Uhr geöffnet.
Orte: Carl-und-Gerhart-Hauptmann-Haus in Schreiberhau (Szklarska Poręba)
Ein kurzer Spaziergang von den Terrassen Złoty Widok zum Wackelstein oder eine Fahrt Richtung Świeradów-Zdrój (Bad Flinsberg) zur Kehre mit Talblick.
Orte: Chybotek (Wackelstein) in Szklarska Poręba Todeskurve (Zakręt Śmierci) bei Szklarska Poręba
Morgens mit dem Sessellift oder zu Fuß auf dem roten Weg hinauf und die Aussicht vom Gipfel genießen.
Der Kammweg führt an den Felsen Trzy Świnki vorbei zu den eiszeitlichen Schneegruben (Śnieżne Kotły). Im Winter sperrt der Nationalpark dort wegen Lawinengefahr einige Wege — Wegebericht vorher lesen.
Zurück zum Reifträger und auf dem roten Weg über die Hala Szrenicka zum Wasserfall. Planen Sie so, dass Sie vor Einbruch der Dunkelheit im Tal sind.
Orte: Zackelfall
Museum in der ul. 11 Listopada 23 in Szklarska Poręba Średnia und Spaziergang durch den Park, den Carl Hauptmann um das Haus anlegte.
Orte: Carl-und-Gerhart-Hauptmann-Haus in Schreiberhau (Szklarska Poręba)
Der Kochelfall (Wodospad Szklarki) liegt Luftlinie rund 600 m südlich des Chybotek. Vom Parkplatz an der Landesstraße 3 in Piechowice (Petersdorf) führt ein kurzer, ebener, kinderwagentauglicher Weg hin.
Mit Kindern in den Dinopark am Bahnhof Średnia, bei Regen lieber ins Mineralogische Museum.
Orte: Dinopark in Szklarska Poręba Mineralogisches Museum in Szklarska Poręba
Mit dem Auto zur Villa Wiesenstein in Jagniątków (Agnetendorf), wo Gerhart Hauptmann von 1901 bis zu seinem Tod 1946 lebte, und danach zur Burgruine Chojnik (Kynast) über Sobieszów.
Orte: Gerhart-Hauptmann-Haus Wiesenstein (Agnetendorf) Burg Kynast
Mit der Bahn: Direkte Züge fahren von Wrocław (Breslau) über Jelenia Góra (Hirschberg) in rund 2,5–3 Stunden nach Szklarska Poręba Górna. Im Ort gibt es mehrere Halte — Dolna, Średnia (für Dinopark und Hauptmann-Haus), Huta und Górna. Die Isergebirgsbahn führt weiter über Jakuszyce nach Harrachov und Kořenov in Tschechien.
Mit dem Flugzeug: Am praktischsten ist der Flughafen Wrocław, von dort weiter mit dem Zug ab dem Stadtzentrum.
Mit dem Auto: Die Landesstraße 3 führt von Jelenia Góra durch den Ort zum Grenzübergang Jakuszyce–Harrachov. An der Talstation des Reifträger-Lifts gibt es kostenpflichtige Parkplätze; an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien empfiehlt der Betreiber die ul. Urocza beim Mineralogischen Museum.
Vor Ort: Die Wege zum Zackelfall und zum Reifträger beginnen in Marysin an der ul. Turystyczna. Vom Kochelfall nicht an der Landesstraße entlang zurückgehen (kein Gehweg) — der Nationalpark empfiehlt den grünen Weg Richtung Ponura Małpa.
Im Frühling und nach Regen führen die Wasserfälle am meisten Wasser. Im Herbst ist die Fernsicht vom Reifträger oft am besten; 2026 fährt der Lift in der Nebensaison bis zum 25. Oktober (täglich 9:00–16:30, letzte Berg- und Talfahrt 16:00), am 12. Oktober ist die erste Sektion wegen Wartung geschlossen.
Winter 2026/27: Stand Oktober 2026 hat die Szrenica Ski Arena Saisonstart und Skipasspreise noch nicht veröffentlicht; im Winter fährt der Lift üblicherweise 8:30–16:00, die letzte Talfahrt für Fußgänger ist um 15:30. Die Kasse am Zackelfall öffnet von November bis März werktags 9:00–15:00, an Wochenenden, Feiertagen und in den polnischen Winterferien 9:00–16:00; ob die vereiste Schlucht zugänglich ist, entscheidet der Nationalpark. Das Hauptmann-Haus ist vom 1. Oktober bis 30. April dienstags bis sonntags 9:00–16:00 geöffnet. Der 51. Bieg Piastów in Jakuszyce findet vom 13. bis 21. Februar 2027 statt.
Sicherheit: Auf dem Kamm ist mit starkem Wind, Nebel und Raureif zu rechnen; einige Wege an den Schneegruben sind im Winter wegen Lawinengefahr gesperrt. Bergrettung GOPR: 985. Einige Kartendienste zeigen den Wegabschnitt von Szklarska Poręba Huta zum Rozdroże pod Kamieńczykiem wegen Bauarbeiten als gesperrt — zuverlässig erreichen Sie den Wasserfall auf dem schwarzen Weg ab der Talstation des Reifträger-Lifts.
Ein Tag reicht für die Liftfahrt auf den Reifträger, den Abstieg zum Zackelfall und das Hauptmann-Haus. Mit zwei Tagen kommen die Kammwanderung zu den Schneegruben sowie Chybotek, Kochelfall und Dinopark hinzu, oder ein Ausflug nach Agnetendorf und zur Burg Kynast.
Ja. Für die Schlucht gilt ein eigenes Ticket des Nationalparks Riesengebirge, das im normalen Parkeintritt nicht enthalten ist. 2026 kostet es 16 zł, ermäßigt 8 zł; Kinder unter 7 Jahren sind frei. Der Helm ist Pflicht, Hunde sind nicht erlaubt.
Mit dem zweiteiligen Sessellift der Szrenica Ski Arena ab der Talstation in der ul. Turystyczna 25a. Die Fahrt dauert insgesamt etwa 40 Minuten, von der Bergstation sind es rund 15 Minuten zur Gipfelbaude. Das Liftticket enthält nicht den Nationalpark-Eintritt (2026: 11 zł, ermäßigt 5,50 zł).
Den Dinopark mit lebensgroßen Dinosauriern und Kletterpark, die Liftfahrt auf den Reifträger, den kurzen Weg zum Wackelstein Chybotek, den Kochelfall mit ebenem, kinderwagentauglichem Weg und das Mineralogische Museum mit Meteorit.
Das Hauptmann-Haus mit Riesengebirgsmalerei, das Mineralogische Museum und die Villa Wiesenstein im nahen Agnetendorf, in der Gerhart Hauptmann lebte. Das Hauptmann-Haus in Szklarska Poręba ist montags geschlossen.
Szklarska Poręba hieß bis 1945 Schreiberhau, Jelenia Góra Hirschberg, Jagniątków Agnetendorf, Piechowice Petersdorf und Świeradów-Zdrój Bad Flinsberg. Der Gipfel Szrenica ist der Reifträger, der Wodospad Kamieńczyka der Zackelfall und der Wodospad Szklarki der Kochelfall.
GeheimtippWasserfälle
Szklarska Poręba
Der Zackelfall (polnisch Wodospad Kamieńczyka) bei Schreiberhau (Szklarska Poręba) ist der höchste Wasserfall der polnischen Sudeten. Der Zackel (Kamieńczyk) stürzt in drei Kaskaden 27 m tief in eine enge Granitklamm. Mit Helm steigst du ü…

Natur
Szklarska Poręba
Auf einer Granitfelsgruppe im Wald oberhalb von Szklarska Poręba liegt ein Block von etwa 4 Metern Durchmesser, der nur an zwei Stellen aufliegt. Deshalb lässt er sich sanft ins Schaukeln bringen – daher der Name Chybotek, „Wackelstein“. D…

Freizeitparks
Szklarska Poręba
Der Dinopark in Schreiberhau (Szklarska Poręba) ist ein Waldfreizeitpark im Riesengebirge, in dem ein Lehrpfad zwischen Fichten und Felsblöcken an lebensgroßen Dinosauriern vorbeiführt. Dazu kommen rund ein Dutzend Attraktionen für Kinder,…

Museen
Szklarska Poręba
Das Carl-und-Gerhart-Hauptmann-Haus in Schreiberhau (Szklarska Poręba) ist das ehemalige Wohnhaus der Brüder Hauptmann und war um 1900 das Herz der Künstlerkolonie im Riesengebirge. Gerhart Hauptmann, Literaturnobelpreisträger von 1912, sc…

Museen
Szklarska Poręba
Vor der Holzvilla in der ul. Kilińskiego liegen versteinerte Baumstämme aus dem Karbon; drinnen warten ein Stück des Gibeon-Meteoriten und Stromatolithen von rund 570 Millionen Jahren. Das Mineralogische Museum in Szklarska Poręba (Schreib…

Berge & Gipfel
Szklarska Poręba
Der Reifträger (polnisch Szrenica, 1362 m) ist der markante Granitgipfel über Schreiberhau (Szklarska Poręba) im Riesengebirge (Karkonosze) und eines der beliebtesten Ausflugsziele im Westteil des Gebirges. Eine zweiteilige Sesselbahn brin…

Skigebiete
Szklarska Poręba
Die Skilifte in Schreiberhau (Szklarska Poręba) gehören zur Szrenica Ski Arena am Reifträger (Szrenica) — dem größten Skigebiet auf der polnischen Seite des Riesengebirges (Karkonosze). Drei Sesselbahnen, fünf Schlepplifte und rund 12 km P…

Aussichtspunkte
Szklarska Poręba
Auf der Woiwodschaftsstraße 358 zwischen Szklarska Poręba und Świeradów-Zdrój wendet die Straße in 775 m Höhe auf etwa 440 m Länge um fast 180 Grad. Die Todeskurve trägt einen düsteren Namen, doch heute kommt man vor allem wegen der Aussic…