Wasserfälle
Szklarska Poręba (Schreiberhau), Niederschlesien
Der Zackelfall (polnisch Wodospad Kamieńczyka) bei Schreiberhau (Szklarska Poręba) ist der höchste Wasserfall der polnischen Sudeten. Der Zackel (Kamieńczyk) stürzt in drei Kaskaden 27 m tief in eine enge Granitklamm. Mit Helm steigst du über Stahlstege bis auf den Grund — eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten im Riesengebirge (Karkonosze). Der Wasserfall liegt am rot markierten Weg auf den Reifträger (Szrenica) und lässt sich gut mit einer Gipfeltour verbinden.
Der Zackelfall liegt oberhalb von Schreiberhau im Nationalpark Riesengebirge, in einer streng geschützten Zone. Von Görlitz bist du über Hirschberg (Jelenia Góra) in etwa anderthalb Stunden mit dem Auto in Schreiberhau, von Dresden in rund zweieinhalb Stunden. Am bequemsten startest du an der Talstation der Sesselbahn auf den Reifträger (ul. Turystyczna). Ein schwarz markierter Weg führt zur Wegkreuzung Rozdroże pod Kamieńczykiem, dann geht es auf dem roten Weg bergauf an einer Nationalpark-Kasse vorbei zum Wasserfall und zur Baude Kamieńczyk.
Hinweis: Laut dem Wanderportal mapa-turystyczna.pl ist das rund 0,9 km lange Teilstück aus dem Ortsteil Szklarska Poręba Huta zur Wegkreuzung seit 16.06.2026 wegen Bauarbeiten gesperrt. Prüfe vor dem Start den Lagebericht des Nationalparks.
Im Jahr 1800 besuchte John Quincy Adams, damals US-Gesandter in Preußen und später US-Präsident, den Wasserfall und beschrieb ihn in seinen Briefen über Schlesien. 1848–1849 wurde eine Straße von Petersdorf (Piechowice) gebaut. 1890 machte der Riesengebirgsverein den Abstieg in die Klamm zugänglich. Nach Unfällen im 20. Jahrhundert war der Weg zeitweise gesperrt. Heute ist der Helm Pflicht.
Der Abstieg in die Klamm kostet extra — das normale Nationalpark-Ticket gilt hier nicht.
Unbedingt — kurz, spektakulär und ungewöhnlich, weil du mitten in der Klamm stehst. Hunde sind am Wasserfall nicht erlaubt. Die Stege können nass und rutschig sein, feste Schuhe sind Pflicht. Am meisten Wasser führt der Fall zur Schneeschmelze und nach Regen. In der Nähe lohnen der Reifträger, die Sesselbahn der Szrenica Ski Arena und der Kochelfall (Wodospad Szklarki) bei Petersdorf.
Plane für den Abstieg in die Klamm nur eine kurze Zeit ein, für den Weg ab der Talstation und zurück aber mehrere Stunden. Wer nach dem Wasserfall weitergeht, erreicht auf dem roten Weg die Neue Schlesische Baude (Hala Szrenicka) und den Gipfel des Reifträgers. Im Winter ist der Fall oft vereist, ob die Klamm dann zugänglich ist, entscheidet der Nationalpark.
Wejście do wąwozu w godzinach pracy kasy KPN: październik 9:00–16:00; XI–III dni powszednie 9:00–15:00, weekendy/święta/ferie 9:00–16:00; IV–VI i IX 9:00–17:00; VII–VIII 8:30–18:00.
Opłata za udostępnienie wąwozu 16 zł, ulgowy 8 zł (dzieci do 7 lat bezpłatnie); bilet wstępu do KPN jej nie obejmuje.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026
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