Im Katalog von tripto findest du 14 Wasserfälle und Kaskaden – in der Tatra, im Riesengebirge, im Glatzer Schneegebirge, in den Beskiden und den Bieszczady. Die höchsten liegen in den Bergen im Süden des Landes.
Die Siklawa im Roztoka-Tal ist mit etwa 65–70 Metern der höchste Wasserfall Polens; der Aufstieg von den Wodogrzmoty dauert rund zwei Stunden. Die Wodogrzmoty Mickiewicza sind die größten Wasserfälle der polnischen Tatra – drei Kaskaden am Bach Roztoka direkt an der Straße zum Morskie Oko. Der Zackelfall (Kamieńczyk, 27 m) ist der höchste der polnischen Sudeten; in die Schlucht steigst du mit Helm über Stege hinab. Der Kochelfall (Szklarka, etwa 13 m) liegt 375 Meter vom Parkplatz entfernt, der Weg ist kinderwagentauglich. In Międzygórze ist der Wölfelsfall (Wilczka) 22 Meter hoch, mit Brücke über der Kante, und die Rodła-Kaskaden in Wisła sind rund 25 natürliche Stufen an einem leichten, kostenlosen Weg.
Die meisten Wasserfälle des Katalogs liegen in Niederschlesien (6, vor allem im Riesengebirge), in der Woiwodschaft Schlesien (4, in den Beskiden) und in Kleinpolen (3, in der Tatra).
Praktisch: Am eindrucksvollsten sind Wasserfälle im Frühling nach der Schneeschmelze und nach starkem Regen; in trockenen Sommern werden sie deutlich schwächer. In Nationalparks ist Eintritt fällig (Tatra und Riesengebirge 11 zł), die Schlucht am Zackelfall kostet zusätzlich 16 zł. Im Winter können Wege vereist sein – nimm Grödel mit. Mit Kindern wählst du kurze Zugänge: Kochelfall, Siklawica im Strążyska-Tal oder die Rodła-Kaskaden.