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Die Speicher von Grudziądz bilden eines der markantesten historischen Ensembles an der unteren Weichsel. Die Backsteinbauten stehen auf der Anhöhe zwischen Burgberg und Wassertor und prägen das Flusspanorama der Stadt. Das Ensemble umfasst 26 Bauten und erinnert an die Handelsgeschichte der Stadt.
Die ersten Speicher bestanden wahrscheinlich schon vor der Mitte des 14. Jahrhunderts. Für 1504 sind bereits 14 gemauerte Speicher belegt. Nach Bränden in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Ensemble wiederaufgebaut und verändert. Einige Gebäude behielten ihre Lagerfunktion, andere wurden im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu Wohnhäusern umgebaut.
Die beste Aussicht bieten das Weichselufer und das gegenüberliegende Ufer. Zusätzlich lohnt sich ein Spaziergang auf dem oberen Weg an den Speichern entlang zum Wassertor. In ausgewählten Gebäuden befinden sich Abteilungen des Museums von Pfarrer Dr. Władysław Łęga. Das Museum des Weichselhandels an der Spichrzowa-Straße 33–35 erzählt von Schifffahrt, Handel und der Bedeutung des Flusses für die Stadt.
Das Ensemble lässt sich bei einem Altstadtspaziergang von außen besichtigen; die Öffnungszeiten betreffen die Museumsräume. 2026 ist das Museum des Weichselhandels an der Spichrzowa-Straße 33–35 dienstags bis freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; von Oktober bis April dienstags bis sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Montags bleibt es geschlossen. Prüfen Sie vor der Anreise Feiertage und den Zugang.
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