Kirchen & Klöster
Zwischen den Straßen Sądowa und Strzelecka, wenige Schritte vom Markt von Chełmża entfernt, steht die Nikolaikirche — das älteste Sakraldenkmal der Stadt, erbaut vor 1248. Nur die Konkathedrale am Chełmżyńskie-See übertrifft diesen gotischen Backsteinbau an Bedeutung.
Die dreischiffige, geostete Kirche krönt ein Turm vom Typ des Deutschen Ordens mit Walmdach und Laterne. Zerstörungen wurden nach 1422 behoben, im 19. Jahrhundert erhielt die Kirche neugotische Elemente. Von 1827 bis 1945 gehörte sie zur evangelischen Gemeinde; nach 1945 diente sie zunächst als Schulkirche, von 1950 bis 1953 vorübergehend als Pfarrkirche, heute ist sie eine Filialkirche. Ursprünglich war sie die Pfarr- und Friedhofskirche der Gründungsstadt.
Das Innere zeigt eine Pseudobasilika mit zwei Kapellen, die den heiligen Laurentius und die heilige Barbara geweiht sind. Beachtenswert sind der manieristische Hochaltar, ein mittelalterliches Granitweihwasserbecken und in die Wände eingelassene Grabplatten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im Turm hängen drei Stahlglocken aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Kirche steht in der Mikołaja-Kopernika-Straße, rund 300 Meter vom Markt und der Konkathedrale, sodass ein einziger Spaziergang die beiden ältesten Denkmäler der Stadt und das Seeufer verbindet. Planen Sie 20–30 Minuten für das Innere ein.
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