Kirchen & Klöster
Die Dreifaltigkeits-Konkatedrale in Chełmża gehört zu den wertvollsten Beispielen der Backsteingotik im Kulmerland. Die Kirche steht auf einer Anhöhe über dem See; ihre Doppelturmfassade, das Querhaus und der hohe Chor prägen die Silhouette der Stadt.
Der Bau begann 1251, die wichtigsten Arbeiten dauerten bis 1359. Die Kirche besitzt drei Schiffe, eine Hallenanlage, ein Querhaus und einen rechteckigen Chor ohne Umgang. Sie wurde aus rotem Backstein errichtet und verbindet Formen der Kathedralarchitektur mit Lösungen, die man von Kirchen der Bettelorden kennt. Die barocke Bekrönung des Turms entstand 1699.
Im Chor sind gotische Sitze für den Zelebranten und die Assistenz sowie Sterngewölbe erhalten. Sehenswert sind das Granitbecken für Weihwasser, der barocke Hochaltar von Giovanni Gisleni aus der Zeit um 1650, der Kreuzaltar von 1744 und eine spätrenaissancezeitliche Kanzel von 1604. Außerdem befindet sich in der Kirche ein Fragment der Grabplatte des 1311 hier bestatteten Hochmeisters Siegfried von Feuchtwangen sowie Erinnerungsstücke an den seligen Stefan Wincenty Frelichowski.
Die Konkatedrale ist eine aktive Kirche; eine Besichtigung muss daher auf Gottesdienste und Veranstaltungen der Pfarrei Rücksicht nehmen. Die Touristinformation von Chełmża vermittelt individuelle und Gruppenbesichtigungen. Prüfe vor der Anreise die aktuellen Regeln, bewahre im Inneren Ruhe und fotografiere während der Liturgie nur mit Erlaubnis.
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