Natur
Am Hang der Wielisławka (375 m ü. M.) in Sędziszowa bei Świerzawa tritt eine Formation zutage, die man mit nichts verwechseln kann: aufrechte, regelmäßige Säulen aus Rhyolit sehen aus wie die Pfeifen einer riesigen Orgel. Sie zählt zu den interessantesten Naturdenkmalen der Kaczawa-Vorberge und liegt im Land der erloschenen Vulkane.
Die Gesteine der Orgeln erstarrten im Schlot eines Vulkans im Unterperm, vor mehr als 250 Millionen Jahren. Langsam abkühlende Magma zerbrach in vier- und fünfeckige Säulen von 20–30 cm Durchmesser — Säulenabsonderung in sauren Gesteinen ist eine geologische Seltenheit. Im 19. Jahrhundert stand hier ein Steinbruch, der die Formation freilegte; heute steht sie als Naturdenkmal unter Schutz.
Um den Aufschluss führt ein Lehrpfad. Er passiert den Eingang zur Wielisławska-Höhle mit rund 100 m Gängen, auf dem Gipfel der Wielisławka stehen die Ruinen einer mittelalterlichen Burg. Die Felsabsätze sind mit Heide, Rundblättriger Glockenblume und Fetthenne bewachsen, und die Felder der Umgebung locken noch heute Agatensammler an.
Die Zufahrt führt über die Straße Złotoryjska in Sędziszowa; vor Ort gibt es einen kostenlosen Parkplatz, eine Schutzhütte und einen Feuerplatz. Der Besuch lässt sich gut mit der romanischen Kirche in Świerzawa sowie mit Burg Wleń und Schloss Lenno verbinden.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Die Felsorgane von Wielisławka.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.