Seen & Gewässer
In Zielona, dem östlichen Stadtteil von Kalety, breitet sich die Mała Panew in zwei durch einen Damm verbundene Becken aus — dem Stausee Zielona. Das Gebiet, das Waldwinkel Schlesiens genannt wird, verbindet Bergbaugeschichte mit Erholung: Der kleinere Teich existiert seit dem Mittelalter, der größere wurde in den 1970er Jahren aufgestaut.
Der untere, 20 Hektar große Teich entstand bereits im 14. Jahrhundert — der Eisenerzabbau schuf eine Grube, die später geflutet wurde; vor dem Krieg züchtete man hier Karpfen. Das obere, 60 Hektar große Becken entstand 1970–1971 durch Aufstauung der Mała Panew. Auf einer Insel im kleineren Teich steht eine restaurierte, denkmalgeschützte hölzerne Windmühle.
Autos fahren nicht um die Stauseen; hier führt der markierte Lehrpfad Zielona Pętla auf 9 km Rundweg — eine Strecke für Radfahren und Nordic Walking, im Winter für Langlauf. An fünf Stationen lernt man die Natur der Umgebung kennen, darunter Biberburgen — die Tiere mögen das saubere Wasser des Stausees. Im Sommer sind die Strände geöffnet — ein breiter Sandstrand gegenüber der Windmühle — sowie ein Bootsverleih; am unteren Teich stehen Picknickunterstände, im Winter baden hier Eisbader.
Der Eintritt ist frei, das Gelände ist rund um die Uhr zugänglich und kinderwagen- sowie hundefreundlich. Parkplätze: Stawowa-Straße oder Ofiar Katynia-Straße am Schloss — ein früheres Jagdschloss der Donnersmarcks von 1860–1861, das sich derzeit in Renovierung befindet und nicht zugänglich ist. Daneben wächst der Freiheitsbaum, eine Eiche, die schlesische Aufständische Anfang 1945 pflanzten.
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