Kirchen & Klöster
Die Friedhofskirche St. Valentin in Woźniki steht an der ul. Tarnogórska südlich des Ortszentrums. Die Holzkirche in Blockbauweise ist von offenen Schindelarkaden umgeben und gehört zur Holzarchitektur-Route Schlesiens.
Erste Hinweise auf eine Kirche zu Ehren des heiligen Valentin, Bartholomäus und Stanislaus stammen aus 1490 oder 1497. Ohne dendrochronologische Untersuchung bleibt die Datierung umstritten: Die Literatur nennt 1696, Bernard Szczech hält 1631 für wahrscheinlich. Ein Protokoll von 1720 nennt eine hölzerne Kapelle. 1702 wurden Vorraum und Narthex ergänzt, 1714 eine Kanzel. Die Kirche überstand den Stadtbrand von 1798. 1901 entstand die Polychromie von Otto Kowalewski; 2004 wurden ältere barocke Malereien entdeckt.
Die Kirche besitzt ein Schiff ohne ausgeschiedenes Presbyterium, einen dreiseitigen Ostabschluss, eine Sakristei und einen westlichen Vorraum. Ein achteckiger Dachreiter hat eine Laterne und zwiebelförmige Haube; offene Schindelarkaden umgeben den Bau. Sehenswert sind figürliche Polychromie, neugotischer Hochaltar und eine Kanzel des 18. Jahrhunderts mit Papiermaché-Dekor. Heute ist die Kirche eine Friedhofskapelle der Pfarrei St. Katharina. Feste Besichtigungszeiten gibt es nicht; von Juli bis Ende September findet laut Pfarrei die Sonntagsmesse um 17:00 Uhr hier statt. Aktuelle Zeiten und Zugang bitte bestätigen: Rynek 5, 42-289 Woźniki, +48 34 357 30 02, sk_wozniki@kuria.gliwice.pl. Adresse: ul. Tarnogórska, Woźniki, Polen.
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